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  • Mo., 29. Dezember 2014, 12:32 Uhr
    Zweimal Bronze für Judo-Hessenteams bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände

    Ian Störmer, Lars Kilian und Dounia Boulahfa sichern sich dritten Platz

    Lars Kilian meisterte seine Sonderaufgabe im Schwergewicht der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände mit Bravour und gewann alle seine drei Kämpfe. Foto: Lothar Kilian


    BÜRSTADT - Bei der Deutschen Judo-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände in Heilbronn haben sich sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die Teams aus Hessen die Bronzemedaille erkämpft. Alle Mannschaften setzten sich jeweils aus sieben Gewichtsklassen der Altersklasse U18 und aus sechs Gewichtsklassen der Altersklasse U21 zusammen.

    Aus Bürstadt wurden zu diesem Ländervergleich die Athleten Ian Störmer, Lars Kilian, Tim Graf, Kimberley Hertling, und Neuzugang Dounia Boulahfa vom Hessischen Landestrainer Thomas Schwitalla nominiert. Tim Graf und Kimberley Hertling mussten jedoch verletzungsbedingt noch pausieren.

    Die Stimmung in der Halle war super. Die Kämpfe waren sehr spannend und wurden durch lautstarkes Anfeuern der Teams auch sehr emotional, aber immer sehr fair und freundschaftlich, den Judowerten entsprechend, geführt. Bei den Männern der U18 / U21 gewannen die hessischen Judoka in der Gruppe B ihre Auftaktbegegnung gegen Baden souverän mit einem 9:4-Sieg. Hier konnten Ian Störmer und Lars Kilian ihre Kämpfe mit sehr starken Einzelaktionen für sich entscheiden. In der zweiten Begegnung folgte mit der Mannschaft aus Bayern der vermeintlich „härtere Brocken“ im Pool. Am Ende verlor das Hessenteam gegen den späteren Gewinner denkbar knapp mit 5:7 Einzelsiegen, auch hier gewann Lars Kilian seine Begegnung in der höchsten Gewichtsklasse in der er aus taktischen Gründen für den hessischen Kader nominiert wurde. Nach nur kurzer Erholungspause wartete dann im Halbfinale das Team aus Nordrhein-Westfalen auf die Athleten. Die Kämpfe waren wieder sehr knapp und so war es wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen, welches erst kurz vor Schluss durch die U21-Kämpfer des nordrhein-westfälischen Judoverbandes zu ihren Gunsten mit 5:8 entschieden wurde. So war das Finale knapp verpasst. Das Team um Landestrainer Thomas Schwitalla freute sich dennoch riesig über den erreichtencdritten Platz und war entsprechend stolz. Auch Bundestrainer Bruno Tsafack war unter den fachkundigen Beobachtern des Judo-Ländervergleichs und dürfte von den zum Teil sehr beeindruckenden Einzelresultaten unserer Kämpfer beeindruckt gewesen sein. zg

     
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