Stadt sagt Danke und würdigt ehrenamtliches Engagement mit der Ehrencard
„Ich habe Hochachtung vor ihrer Leistung“
Alle zwei Jahre verleiht die Stadt Bürstadt die Ehrencard an ehrenamtlich engagierte Bürger. Von links: Bürgermeisterin Barbara Schader, Doris Keinz, Frank Rosenberger, Gisela Reischert, Stefanie Hemker und Erster Stadtrat Walter Wiedemann. Foto: Eva Wiegand
BÜRSTADT – Alle zwei Jahre werden sie ausgewählt, die fünf Personen, deren Engagement mit der Ehrencard der Stadt Bürstadt gewürdigt wird.
Sie dient als Anerkennung und Danksagung für ein überdurchschnittliches, nicht alltägliches Engagement und berechtigt zur kostenlosen Nutzung des Stadtbusses, Karten für Veranstaltungen des Kulturbeirats sind ebenfalls kostenlos, außerdem der Einstritt in das städtische Schwimmbad. „Was wäre unsere Stadt ohne engagierte Ehrenamtliche, die viel mehr tun als ihre Pflicht. Die sich ganz selbstverständlich, aus ihrer Grundhaltung heraus, für andere einsetzten“, meinte Bürgermeisterin Barbara Schader bei der offiziellen Verleihung am Montagabend im Historischen Rathaus. Gerade die vielen stillen Helfer im Hintergrund die in Sportvereinen, den Vereinen zur Pflege von Kultur und Brauchtum, aber auch in zahlreichen Fördervereinen für Schulen und andere öffentliche Einrichtungen sowie soziale und caritative Einrichtungen oder
Pfarrgemeinderäten eingebunden sind oder sonstige unentgeltliche Leistungen für das Gemeinwohl erbringen,
sind angesprochen. „Es kam eine Unzahl von Meldungen. Alle wären zu ehren gewesen“, betonte Schader. Diesmal hat die Stadt Irmlinde Keilmann, Doris Keinz, Gisela Reischert, Stefanie Hemker und Frank Rosenberger ausgewählt. Irmlinde Keilmann, die zur Verleihung nicht anwesend sein konnte, bringt sich seit Jahrzehnten in der Ortsgruppe des DRK ein. Doris Keinz hat nicht nur die Vereinsarbeit des SSK 50 in den verschiedensten Richtungen mitgetragen, sie war und ist noch in vielen anderen Bereichen ehrenamtlich tätig. Gisela Reischert wiederum bringt sich seit Jahren auf vielseitige Weise bei den Sainäwweln ein und wird von ihren Mitstreitern dort liebevoll als eine Art Mutter Teresa bezeichnet, außerdem ist sie in der Pfarrei St. Peter aktiv. Stefanie Hemker übt in Bobstadt viele ehrenamtliche Tätigkeiten von angebotenen Arbeitsgemeinschaften an der Astrid-Lindgren-Schule bis zur Trainertätigkeit beim SV Vorwärts aus. Frank Rosenberger, als letzter in der Runde der Geehrten, ist seit 32 Jahren Mitglied beim Turnverein Bürstadt und als Abteilungsleiter Tischtennis tätig. „Mit einem Einsatz von über 10 Stunden Ehrenamt pro Woche neben Beruf und Familie ist das eine immense Leistungsbereitschaft, da muss man seinen Sport und Verein sehr lieben“, meinte Schader. Eva Wiegand