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  • Mo., 19. Februar 2018, 14:53 Uhr
    Sanierung in Biedensand Bädern um ein Jahr verschoben / Verzögerung in Planung und fehlende Förderzusage als Ursachen 

    Im Hallenbad kann weiter geschwommen werden

    Das Hallenbad der Biedensand Bäder wird erst in einem Jahr saniert – biss dahin können Schwimmer weiter ihre Bahnen ziehen. Foto: DLRG


    LAMPERTHEIM – Eine gute Nachricht für alle Schwimmer der Region: Das Lampertheimer Hallenbad bleibt geöffnet, die Sanierung verschiebt sich um ein Jahr. Dies gab Bäderchef Jens Klingler bekannt, nachdem nach wie vor keine feste Förderzusage aus Wiesbaden bei den Biedensand Bädern eingetroffen ist – trotz wiederholter Nachfrage. „Das Förderprogramm wird  wird erst im August aufgelegt, bisher haben wir keine Information, ob wir aufgenommen werden. Dies war uns finanziell zu riskant.”

    Eines bleibt aber klar: Die Sanierung ist nur verschoben, nicht aufgehoben. Denn an der Tatsache des dringenden Sanierungsbedarfs hat sich nichts geändert. Grund für die Verschiebung ist nicht nur die aktuell weiter bestehende Unklarheit hinsichtlich der Finanzierung der Sanierung, verbunden mit der Frage nach entsprechenden Fördermitteln – schließlich geht bei einer Gesamtsumme von 2,5 Millionen Euro um keinen geringen Betrag – sondern auch mehrere weitere Aspekte, die eine sofortige Sanierung nicht möglich machen. So habe beispielsweise das statistische Gutachten mehr Zeit erfordert als gedacht, ebenso die Vermessungsarbeiten. Da die Sanierung nur im engen Zusammenspiel aller anfallenden Arbeiten im Zeitplan bleiben kann, war es nicht möglich, den eigentlich für den 26. Februar geplanten Sanierungsstart zu halten. „In der Feinplanung sind mehrere Probleme aufgetreten, die eine Überarbeitung des Gesamtkonzeptes nötig gemacht haben. Dadurch konnten wir einige Bereiche nicht mehr rechtzeitig ausschreiben was zu weiteren Verzögerungen geführt hätte.” Diese wollten Jens Klingler und das Bäderteam nicht riskieren, da man sonst leicht in die problematische Winterzeit gekommen wäre. „Dann hätte die Sanierung noch länger gedauert- Daher haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen und die Sanierung um ein Jahr verschoben”, so Jens Klingler, der betont, dass das Hallenbad trotz Sanierungsstaus wie bisher genutzt werden kann und es keine Bedenken bezüglich der Sicherheit gibt. Und sollte das Lüftungsgerät ausfallen, hat das Bäder-Team bereits einen Plan B vorbereitet, um auch in diesem Fall den Schwimmbetrieb aufrecht erhalten zu können.

    „Das Hallenbad liegt uns weiter sehr am Herzen und wir hoffen auf baldige Informationen, damit wir für das kommende Jahr Planungssicherheit haben. Denn es ist wichtig, dass die Kinder auch weiterhin hier schwimmen lernen können”, betonte Jens Klingler, der darauf verwies, dass das Hallenbad nicht nur im kommenden Winter, sondern natürlich auch noch in dieser Saison bis zum Beginn der Freibadsaison am 14. Mai genutzt werden kann.

    Kunden, die aufgrund der anstehenden Sanierung keine Dauerkarte erworben haben, können dies unter der Nutzung sämtlicher bekannter Vorteile gerne noch tun, inklusive des 13. Monats.„Wir versuchen alle Schwimmer und Vereine zu unterstützen, diese können sich gerne melden, wenn sie noch Bahnen brauchen oder Unterstützung benötigen”, wirbt Jens Klingler um Verständnis. Benjamin Kloos

     

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