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  • Mo., 06. August 2018, 14:18 Uhr
    Land fördert interkommunales Projekt mit 52.000 Euro / Schnelle Zusage sorgt für Begeisterung

    Im Sprint zur Familien-Erlebnisradroute Ried

    Freuen sich über die Förderung seitens des Landes für die Familien-Erlebnisradroute Ried: Die Bürgermeister Gottfried Störmer, Barbara Schader, Felix Kusicka, Rainer Bersch und Helmut Glanzner (v.l.). Foto: Benjamin Kloos

    RIED – Es ist ein besonderes Pilotprojekt, welches das Radfahren fördert und in den Mittelpunkt rückt: Die Familien-Erlebnisradroute Ried. Fünf Kommunen – Biblis, Bürstadt, Einhausen, Groß-Rohrheim und Lampertheim – haben gemeinsam unter Federführung der Gemeinde Biblis ein Konzept entwickelt, das ein Aushängeschild für interkommunale Zusammenarbeit aber insbesondere auch für die Gemeinden selbst ist.
    Am Montag hatten die Bürgermeister der fünf Gemeinden besonderen Grund zum Strahlen, konnten sie im Rahmen eines Pressetermins doch der Öffentlichkeit einen Förderbescheid des Landes Hessen in Höhe von 52.000 Euro präsentieren. Insgesamt sind für die Familien-Erlebnisradroute Ried Kosten in Höhe von 87.000 Euro veranschlagt, wobei der Großteil dieses Betrages für die Beschilderung der Strecke verwendet wird. Damit die Familien-Erlebnisradroute Ried zu einem besonderen Erlebnis werden kann, werden nicht nur an den Rathäusern Infotafeln mit Hinweisen zu besonders attraktiven Angeboten in den jeweiligen Kommunen angebracht, sondern es werden zudem QR-Codes auf den Wegweisern zu finden sein. Diese geben einen tagesaktuellen Überblick über Veranstaltungen in der Region.
    „Es hat uns alle sehr gefreut, so schnell die Zusage für die Zuwendung zu erhalten. Wir sind stolz, mit fünf Kommunen in pragmatischer Arbeit in den Fördertopf des Ministeriums gekommen zu sein. Es ist wichtig, dass es gelungen ist, gemeinsam ein Konzept zu erarbeiten. Die Familien-Erlebnisradroute Ried ist eine landschaftlich schöne Strecke, die in die Städte und Gemeinden führt. Dies fördert – auch mit Blick auf die Gastronomie – die Wirtschaft bei uns vor Ort und trägt dazu bei, die Vielfalt unserer Kommunen nach außen zu tragen”, betonte ein sichtlich stolzer Felix Kusicka, Bürgermeister von Biblis. „Die Beschilderung soll zeitnah erfolgen, wenn möglich bis Mitte Oktober.”
    Die Bürgermeister der anderen Kommunen sprachen der Gemeinde Biblis großen Dank für die Federführung aus. „Es ist gut dass die Förderung so schnell vorliegt. Jetzt liegt es an uns, die Tour attraktiv umzusetzen”, betonte der Einhäuser Bürgermeister Helmut Glanzner.
    „In Lampertheim sind wir aktuell mit dem Thema Radfahren intensiv beschäftigt”, erläuterte Bürgermeister Gottfried Störmer. „Nicht nur mit dem Radwegeverkehrskonzept für die die Innenstadt, sondern auch im Bereich der Förderung des Radtourismus. Wir sind froh, dass wir diese Radroute mit einer Länge von knapp über 60 Kilometern haben, die durch ihren ebenen Verlauf auch für ungeübte Fahrer gut geeignet ist. Ich freue mich, dass wir Bürgermeister irgendwann gemeinsam diese wunderschöne Route fahren werden.”
    Einen Bezug zum Grand Prix d'Eurovision stellte Rainer Bersch her. „Biblis bekommt von Groß-Rohrheim 12 Punkte für die äußerst gelungene Bearbeitung. Es ist wichtig für Radfahrer, eine Pause machen zu können, und die Familien-Erlebnisradroute Ried führt direkt in die Gemeinden und zu den Gastronomen. Wir sind dabei voll im Trend, denn Radfahren wird immer wichtiger.”
    Die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit wurde nochmals durch Bürstadts Bürgermeisterin Barbara Schader hervorgehoben. „Es geht nur gemeinsam, wir nutzen hier Synergien und haben die einmalige Chance, die Radwege, die durch unsere Gemarkung führen, ideal zu nutzen. Es ist grandios, dass jetzt schon gehandelt werden kann, es war ein Sprint der interkommunalen Zusammenarbeit. Von Anfang an haben wir an einem Strang gezogen. Denn das Thema Mobilität ist von großer Bedeutung, die Chancen in diesem Bereich liegen auf der Hand. Die Route ist ideal für Senioren und Familien als besonderes Erlebnis geeignet. Wir können stolz auf unsere Landschaft sein und müssen uns nicht verstecken!” Benjamin Kloos


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