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  • Mi., 02. Juli 2014, 12:27 Uhr
    500 Anmeldungen beim 19. EWR-Triathlon / Veranstalter ziehen trotz Konkurrenz positives Fazit

    Im Wasser, auf dem Rad und zu Fuß

    An der Ziellinie warteten die Zuschauer um die Läufer noch einmal ordentlich anzufeuern. Christian Hoffmann wurde von seinen Kindern auf den letzten Metern begleitet. Foto: Manuel Ding


    LAMPERTHEIM – Am Sonntagmorgen zeigte sich das Wetter über Lampertheim in tristem Grau. Eher ungemütliche Temperaturen herrschten und schwere Regenwolken hingen drohend über der Spargelstadt. Dennoch blieb es für die zahlreichen Zuschauer und Gäste des 19. Lampertheimer EWR-Triathlons trocken. Nass dagegen wurde es gegen 9.15 Uhr für 68 junge Sportlerinnen und Sportler der Klassen Schüler und Jugend, als Stephan Wilhelm, Marketingleiter der EWR AG den ersten Startschuss zündete, woraufhin sich die Kinder ins kühle Nass des Lampertheimer Badesees stürzten und somit den diesjährigen EWR-Triathlon eröffneten.

    Etwa eine Stunde später starteten die Triathletinnen und Triathleten der Sprinter-Klasse. Unterstützt von Spargelkönigin Melanie I. betätigte Bürgermeister Gottfried Störmer den Abzug. Im Gegensatz zu den „Jedermännern“ und „Jederfrauen“, die jeweils 500 Meter im Wasser zurücklegen mussten, schwammen die Sprinter auf einer Strecke von 750 Metern um die beste Zeit, bevor in der Wechselzone auf das Fahrrad umgestiegen wurde. Für alle Klassen ging es dann weiter mit dem Rad 20 Kilometer in Richtung Hüttenfeld und wieder zurück, bevor man zu Fuß fünf Kilometer zurück zu legen hatte.

    Der DLRG-Ortsverband Lampertheim zeigte sich zufrieden über den großen Zuspruch. Man könne mehr als zufrieden sein, so Vorstandsmitglied des DLRG-Ortsverbands Lampertheim und Cheforganisator Helmut Wetzel. Eine Konkurrenzveranstaltung im benachbarten Worms habe durchaus den einen oder anderen Sportler weniger zu verantworten. Mit rund 500 Anmeldungen konnte man aber den Schnitt der Vorjahre halten.

    Als die Sprinter vom Radeln zum Laufen übergingen, schien auch die Sonne wieder vermehrt über Lampertheim. Den 19. Lampertheimer EWR-Triathlon konnte letztendlich, wie auch im vergangenen Jahr, der Bibliser Johannes Kappel mit einer Rekordzeit von 59 Minuten und 30 Sekunden für sich entscheiden. Als erste Frau erreichte die Lampertheimerin und Spargellaufgewinnerin Simone Hofmann nach einer Stunde, 5 Minuten und 14 Sekunden die Ziellinie. In der Klasse der „Jedermänner” meisterten Robert Brocki mit einer Zeit von einer Stunde und 16 Sekunden, bzw. Franziska Schildhauer mit einer Stunde, sechs Minuten und 37 Sekunden als erster Mann, bzw. erste Frau den 19. Lampertheimer EWR-Triathlon.

    Manuel Ding

    Helmpflicht! Nur mit geschlossenem Helm war es den Triathletinnen und Triathleten erlaubt, auf das Fahrrad zu steigen, bevor sie die 20 Kilometerstrecke in Angriff nehmen konnten. Foto: Manuel Ding


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