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  • Di., 04. Oktober 2016, 10:50 Uhr
    TTC mit 5: 5 Unentschieden im Heimdebüt der 3. Bundesliga

    Im Wechselbad der Gefühle – nach 2:4 ein Punktgewinn

    TTC-Spitzenspieler und Publikumsliebling Andras „Turo“ Turoczy gab alles und holte die maximale Punkteausbeute: Das Doppel mit Putuntica und beide Einzel. Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Das erste Heimspiel der 3. Tischtennis Bundesliga Nord ist gespielt: Am Sonntag Nachmittag trennte sich der TTC von Abstiegskonkurrent TSV Schwarzenbek 5:5 Unentschieden. Die Gäste feierten diesen „Big point“ auf ihrer Homepage und lobten das frenetische Publikum in der Sedanhalle für die Unterstützung ihres Teams trotz eines 2:4 Rückstandes.

    „Vor dem Spiel wollten wir unbedingt beide Zähler – nach dem 2:4 Rückstand hatte uns fast niemand mehr diese Steigerung zugetraut. Wenigstens ist der Abstand zu Schwarzenbek nicht größer geworden“ – so lautet das Resümee von TTC-Chef Uwe van gen Hassend, der auf die etatmäßige Nummer 3, Soroosh Amirinia, verzichten musste.

    Die Zuschauer bekamen gleich zu Beginn zwischen Turoczy/Putuntica und Lundquist/Wegner ein tolles Spiel geboten, welches das TTC-Spitzenduo mit 12:10 im fünften Satz für sich entschied. Es war der erste Erfolg im Doppel in der noch jungen Saison. Es folgte ein klarer Erfolg von Andras Turoczy und eine deutliche 1:3 Niederlage von Andrei Putuntica gegen den schwedischen Spitzenspieler des Gästeteams, Fredrik Lundquist.

    So ging es mit einem 2:2 in die 15-minütige Pause. Im hinteren Paarkreuz gingen dann beide Spiele an die „Nordlichter“ aus Schwarzenbek. Philipp Mostowys kämpfte sich in den fünften Satz, unterlag dort aber klar. Matthias Ruppert, der für Amirinia zum Einsatz kam, brauchte zwei Sätze um ins Spiel zu finden. Leider musste er im dritten Satz eine knappe Niederlage in der Verlängerung hinnehmen – 2:4.

    Zu diesem Zeitpunkt waren sich die 75 Zuschauer in der Sedanhalle einig – das wird ganz schwer noch etwas zu holen. Doch die beiden TTC-Spitzenspieler Turoczy und Putuntica schafften unter dem Jubel der Zuschauer den Ausgleich. Publikumsliebling „Turo“ freute sich über ein knappes 12:10 im Entscheidungssatz und Putuntica siegte mit 3:1 Sätzen gegen Spreckelsen.

    Auch im zweiten Durchgang des hinteren Paarkreuzes waren die Spieler des TSV favorisiert.

    Aber Philipp Mostowys zeigte seine kämpferischen Qualitäten und besiegte den Niedersachsenmeister Sören Wegner mit 3:1. Gleichzeitig hatte Matthias einen 0:2 Satzrückstand aufgeholt und es ging in den entscheidenden Durchgang 5. Spannender konnte es kaum sein – das Unentschieden war sicher, der Sieg möglich. Leider erwischte Routiniers Ruppert einen ganz schlechten Start im Entscheidungssatz und lag bei Seitenwechsel 1:5 zurück – dann sogar 1:8.

    Ruppert gab aber nicht auf und kam zum 7:9 ran – es kam Hoffnung auf doch noch beide Punkte in der Gesamtwertung zu holen. Doch die beiden nächsten Zähler machte TSV-Akteur Sascha Nimtz und sicherte den Gästen das letztendlich verdiente 5:5.

    In den nächsten beiden Spielen warten auf den TTC zwei Topteams. Am 16. Oktober geht es zum ambitionierten TuS Celle, der unbedingt in die 2. Liga aufsteigen will und am 30. Oktober kommt mit Hertha BSC Berlin eine weitere Spitzenmannschaft der 3. Bundesliga nach Lampertheim. zg

     
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