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  • Mi., 30. Oktober 2013, 13:34 Uhr
    Frühjahrsmarkt und neuer Marktplatz als überregionales Großereignis in Planung / WuGV, LoPa und Stadtverwaltung arbeiten zusammen / Termin am 17. und 18. Mai

    „In der neuen Mitte ist was los“

    Der Frühjahrsmarkt in Bürstadt: Jedes Jahr ein Erlebnis wie hier beim verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr. Ein besonderes Großereignis steht im nächsten Jahr am 17. und 18. Mai an: Die offizielle Eröffnung des neuen Marktplatzes gemeinsam mit dem Frühjahrsmarkt. „In der Mitte ist was los“ heißt es dann zukünftig. Archivfoto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Wer denkt jetzt schon an den Frühling? Was auf den ersten Blick ein wenig verfrüht erscheint, ist jedoch für die Planung des kommenden Großereignisses nötig, schon die Terminfindung war eine erste Hürde, die es zügig zu nehmen galt. Der Frühjahrsausschuss der Wirtschafts- und Gewerbevereinigung traf sich am Dienstagabend im „Ratskeller“ zu seiner ersten Sitzung zur Vorbereitung des nächsten Frühjahrsmarktes. Burkhard Vetter leitete die Sitzung in Vertretung des Vorsitzenden Meik Kronauer. Eingeladen war Bürgermeisterin Barbara Schader zur gemeinsamen Beratung über einen geeigneten Termin und die Gestaltung dieses einmaligen Events. Idee und Vorschlag der Stadtverwaltung ist eine gemeinsame Planung von offizieller Eröffnung des neuen Marktplatzes und Frühjahrsmarkt.

    Die Ausschussmitglieder entschieden sich nach Abwägung aller denkbaren Möglichkeiten und Termine in zwei Abstimmungen mehrheitlich, bei einer Enthaltung, für die Verbindung von Frühjahrsmarkt und Markteröffnung gemeinsam mit der Stadt Bürstadt sowie für den Termin am Wochenende vom 17. und 18. Mai. Vor allem auch weil im nächsten Jahr Fasching besonders spät zu Ende geht, Ostern und die Osterferien im April liegen, der Palmsonntag und der Weiße Sonntag als verkaufsoffene Sonntage nicht in Frage kommen, aber auch der Hessentag in Bensheim, die Spargelwanderung und der Autosalon in Lampertheim bereits feststehen, sollte ein Frühjahrsmarkttermin gefunden werden, zu dem auch die Umgestaltung der „neuen Mitte“ in Bürstadt mit Sicherheit abgeschlossen ist. Bürgermeisterin Schader machte deutlich: „Gefeiert wird, wenn alles fertig ist“. Bis dahin gibt es auf der Baustelle noch viel zu tun, wie Schader erläuterte. Das neue Beleuchtungssystem und die Wasserspiele werden installiert, die Spielecken für die Kinder und die Ruhezonen werden möbliert, auch die Bepflanzung kommt erst im Frühling an die Reihe. Zurzeit türmen sich auf dem Marktgelände Berge von Baumaterial für die Pflasterverlegung auf. Ob der kommende Winter Bauarbeiten zulässt müsse abgewartet werden, auch deshalb der Termin für die offizielle Marktplatzeröffnung Mitte Mai.

    Der Faschingsmarkt könne jedoch auf dem neuen Marktplatz stattfinden. Die Bürgermeisterin stellte ein Feuerwerk der Ideen vor, die in der Stadtverwaltung bereits diskutiert werden. Die Bürger sollen schon am Freitag eine urige Eröffnung des Marktplatzes erleben, mit einem großen Markt, für den weitere Marktbeschicker gewonnen werden sollen. Den Freitagabend könnten Bürstädter Vereine mit einem eigenen Programm gestalten. Eine lebendige Innenstadt erwartet Schader, wenn die Geschäfte auch am Samstagnachmittag bis 18 geöffnet haben und am Samstagabend eine attraktive Band die Menschen auf den neuen Marktplatz lockt. Ausschussmitglied Hermann Müller, der auch in der Lokalen Partnerschaft (LoPa) mitarbeitet, meinte zum langen Verkaufssamstag: „Dann ist das eine runde Sache – das liegt an uns“. Der Ausschuss sprach sich wieder für eine soziale Kuchentafel aus, für die jedoch Helfer gebraucht werden. Mit einem Erlös von 3.800 Euro sei die diesjährige Kuchentafel erfolgreich gewesen. Zur Feinplanung und gemeinsamen Abstimmung schlägt Bürgermeisterin Schader eine Arbeitsgruppe von Frühjahrsmarkt-Ausschuss, Teilnehmern aus der LoPa und der Stadtverwaltung vor. Die LoPa habe ein Logo und ein Motto sowie diverse Slogans, die zur Werbung eingesetzt werden können, regte Müller an. Auch zur größer angelegten, großflächigen Werbung könne die LoPa beitragen, möglicherweise auch mit einer Aufstockung des Werbeetats durch Fördermittel. Eine Lösung, die Vetter für ideal hält. „In der Mitte ist was los“ – darauf freut sich Bürgermeisterin Schader. Zunächst müsse noch das Ergebnis der LoPa-Sitzung am kommenden Montag abgewartet werden.

    Hannelore Nowacki

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