Beim Bürstädter Netzwerk Asyl sind weitere Helfer immer willkommen
Information, Erfahrungsaustausch und Perspektiven
BUZ: Der Deutschunterricht ist ein zentrales Anliegen des Bürstädter Netzwerks Asyl. Foto: oh
BÜRSTADT - Seit Anfang letzten Jahres sind nach und nach gut fünfzig Asylbewerberinnen und Asylbewerber nach Bürstadt gekommen. Kommune und Privatpersonen stellen die Unterkünfte, der Kreis Bergstraße ist offiziell für die Betreuung zuständig. Doch stößt diese Betreuung durch den Kreis schnell an ihre Grenzen, deshalb haben sich inzwischen viele Menschen in Bürstadt zusammengefunden, um die neu aus aller Herren Länder zu uns Kommenden zu unterstützen und ihnen zu helfen, sich zu integrieren. Hierbei sind gleich zu Beginn Alltagshilfen wichtig und natürlich die Vermittlung der deutschen Sprache, inzwischen auch zunehmend die Frage, wie der Weg in die Arbeitswelt gelingen kann. Um dieses Engagement zu koordinieren und mit unterschiedlichsten Koordinationspartnern zu vernetzen, hat sich das Bürstädter Netzwerk Asyl etabliert, das sich am Donnerstag, 7. Mai für gegenseitige Information, zum Erfahrungsaustausch und zur Planung des Vorgehens in den nächsten Wochen um 19 Uhr im Gemeindezentrum St. Michael, St. Michael Straße 1, trifft. Hierzu sind all diejenigen eingeladen, die bereits in irgendeiner Weise mit den Flüchtlingen, die zu uns nach Bürstadt gekommen sind, Kontakt hatten, aber auch alle, die dies für die Zukunft wünschen. Denn in den nächsten Wochen werden weitere Asylbewerberinnen und Asylbewerber nach Bürstadt kommen. Gesucht werden Menschen, die sich bei der Sprachvermittlung, für Alltagshilfen, bei Freizeitaktivitäten und der Arbeitssuche einbringen möchten. Koordiniert werden die Aktivitäten des Bürstädter Netzwerks Asyl über Rosi Hartmann im Pfarrgruppenbüro St. Michael unter der Telefonnummer 06206/ 6187 und von Gemeindereferent Michael Held, E-mail gemeindereferenten.held@pfarrgruppe-buerstadt.de und unter Telefon 06206/ 707344. Wer Fragen hat oder sich beim Bürstädter Netzwerk Asyl engagieren möchte, kann sich gerne bei einem der beiden melden. Den vielfältigsten Eindruck über die aktuelle Situation und die besten Begegnungsmöglichkeiten gibt allerdings das Treffen des Bürstädter Netzwerks Asyl am 7. Mai im Gemeindezentrum St. Michael. zg