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  • Do., 15. August 2019, 16:10 Uhr
    Bauzaun an Ecke Wilhelmstraße/Eleonorenstraße wird durch Stadt als besondere Werbefläche genutzt

    Informationen zum Stadtumbau und frisches Obst und Gemüse

    An der Ecke Wilhelmstraße/Eleonorenstraße finden die Lampertheimer Bürger nicht nur interessante Informationen zum Stadtumbau, sondern auch frisches Obst und Gemüse zum ernten. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Es tut sich etwas in Lampertheim – dies wurde bei einem Vor-Ort-Termin, zu dem die Stadt Lampertheim, die SEL, das Stadtmarketing und die Technischen Betriebsdienste an der Ecke Wilhelmstraße/Eleonorenstraße eingeladen hatten, deutlich. Denn hier wird im Zuge des Stadtumbaus neuer Geschäfts- und vor allem auch Wohnraum geschaffen, besonders auch für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Bis es soweit ist, nutzt die Stadt Lampertheim den Bauzaun, um auf Events aber besonders auch den Stadtumbau hinzuweisen und diesen vorzustellen. Kombiniert wird diese Nutzung mit dem Projekt „Essbare Stadt”, so dass die Bürger auch hier kostenlos Obst und Gemüse ernten können.

    „Das Grundstück gehörte der SEL, es wurde an einen Investor verkauft, der hier im Zuge der Verdichtung der Innenstadt und des Stadtumbaus eine Kombination aus Geschäfts- und Wohnraum errichten wird. Dabei werden 20 Prozent des Wohnungen Sozialwohnungen werden”, erläuterte der Erste Stadtrat und SEL-Geschäftsführer Jens Klingler. Wie das Gebäude einmal aussehen wird, ist am Bauzaun entlang der Wilhelmstraße anhand von Plakaten dargestellt. Zudem wird der Bauzaun in der Eleonorenstraße genutzt, um Zukunftskonzepte der Stadt vorzustellen – verbunden mit der Aktion „Essbare Stadt”. „Denn neben der Verdichtung ist auch die Begrünung in der Innenstadt wichtig”, betonte Jens Klingler. 

    „Wir nutzen seit längerem die Stadteingänge, um auf Veranstaltungen hinzuweisen”, erläuterte Dirk Dewald vom Stadtmarketing. „An dieser Stelle nutzen wir auch den Bauzaun, um auf Events hinzuweisen, aber auch um auf städtische Themen aufmerksam zu machen. So wurde grafisch das Thema Stadtumbau aufgegriffen und optisch durch das Thema Begründung aufgelockert. Dies ist dank der guten Zusammenarbeit der beteiligten Abteilungen der Stadtverwaltung möglich.”

    Sabine Vilgis, Leiterin der Technischen Betriebsdienste, ging näher auf die einzelnen Informationen, die den Bürgern am Standort Ecke Wilhelmstraße/Eleonorenstraße geboten werden, ein: „Aktuell präsentieren wir hier anschaulich das Stadtparkkonzept, verbunden mit der Entwicklung des Friedhofs Mitte und wie dieser künftig aussehen wird. Bis zum Jahr 2044 wird hier die Entwicklung dauern. Das gesamte Konzept kann auch unter www.lampertheim.de nachgelesen werden. Zudem haben wir das Thema ‚Essbare Stadt‘ mit aufgenommen, in Zusammenarbeit mit Floristin Schuster.” Die mobilen Hochbeete würden gut angenommen, ergänzte Sabine Vilgis, sowohl auf dem Europaplatz als auch hier. „Die Bürger ernten fleißig, ob Salat, Radieschen, Erdbeeren oder Minze. Wir wollen hier auch veranschaulichen, dass mit wenig Platz viel machbar ist und Ideen für Zuhause geben. Zudem ist es gerade für Kinder toll, dass diese sehen können, wie Pflanzen wachsen und aussehen, beispielsweise Auberginen. Und alles, was wir hier anbauen, ist natürlich Bio.” Künftig sollen Hochbeete dieser Art auch an weiteren Standorten zu finden sein, die Möglichkeiten auf dem Schillerplatz werden derzeit geprüft. Benjamin Kloos

     

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