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Mi., 01. April 2020, 11:43 Uhr
Stadtentwickungs-, Energie- und Bauausschuss der Stadt Lampertheim stellt Weichen für die Zukunft
Innerstädtische Grundschulen sollen nachhaltig entwickelt werden
Alle drei innerstädtischen Grundschulen sollen weiterentwickelt werden, wobei an allen Standorten jeweils ein vierzügiger Ausbau ermöglicht werden soll – so auch an der Schillerschule. Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – Trotz der aktuellen Corona-Epidemie ist es wichtig, dass die städtischen Ausschüsse tagen, um wichtige politische Entscheidungen für die Zukunft zu treffen – und so tagte am Dienstag auch der Stadtentwickungs-, Energie- und Bauausschuss der Stadt Lampertheim, um entsprechende politische Weichen zu stellen.
Ein wesentlicher Tagesordnungspunkt war die Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung derinnerstädtischen Grundschulen. Hier empfiehlt der Stadtentwickungs-, Energie- und Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Lampertheim einstimmig folgende Beschlussfassung: Der Magistrat der Stadt Lampertheim wird beauftragt, einen Letter of Intent mit dem Schulträger Kreis Bergstraße zu unterzeichnen. Ziel ist die gemeinsame nachhaltige Entwicklung der innerstädtischen Grundschulen zu sichern und an allen drei Schulstandorten jeweils einen vierzügigen Ausbau zu ermöglichen. Dabei sollen auch synergetische Nutzungen der Einrichtungen geprüft und gemeinsam entwickelt werden. Die Beschlussfassung erfolgt unter der Maßgabe, dass der Letter of Intent mit der Mittelüberschrift „Die Parteien beabsichtigen folgende Punkte“ ergänzt wird: Die Parteien verpflichten sich, gemeinsam den begonnenen Weg der innerstädtischen Grundschulentwicklung fortzusetzen und eine Gesamtkonzeption zu entwickeln. Zur Umsetzung werden Ressourcen benötigt, wobei der Schulträger die Kosten für die Planung, den Bau und die Innenausstattung der schulischen Bedarfe trägt. Die Stadt Lampertheim verpflichtet sich bei der Umsetzung des gemeinsamen Zieles, die nötigen unterstützenden Ressourcen zur Verfügung zu stellen und die Verfügbarkeit städtischer Immobilien zur Veräußerung an den Schulträger zu prüfen.
Altrheinhalle im Fokus
Als weiterer Punkt beschäftigten die Varianten für den Ersatzneubau „Altrheinhalle” im Rahmen des Campus Biedensand den Ausschuss. Hier empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung ebenfalls einstimmig, dem Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft aus den drei vorgeschlagenen Varianten die Variante 2 für die weiteren Planungen bezüglich des Campus Biedensand mitzuteilen – unter der Voraussetzung der Schaffung der Kapazität einer zweiten Halle und der Freigabe der Hans-Pfeiffer-Hale vom Schulsport.
Mit dem Ziel der Schaffung von Wohnraum sowie einer Ortsrandeingrünung empfiehlt der Stadtentwickungs-, Energie- und Bauausschuss zudem der Stadtverordnetenversammlung zudem, die Aufstellung des Bebauungsplans „Alte Gärtnerei – Wehrzollhaus“ zu beschließen – unter frühzeitiger Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Verwaltung soll beauftragt werden, einen städtebaulichen Vertrag zwischen der SELund der Stadt Lampertheim zu erarbeiten. Benjamin Kloos