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Mo., 23. Februar 2015, 13:36 Uhr
Musikalischer Abendgottesdienst findet Fortsetzung
Instrumentalisten und Vokalisten aus der eigenen Gemeinde stellten tolles Konzert auf die Beine
BUZ: Bruno Ehret begleitete seinen Sohn Dane am Cello. Foto: Ehret
HÜTTENFELD - Die evangelische Kirchengemeinde in Hüttenfeld hatte bereits im letzten Jahr im Rahmen ihrer Sonntagabendgottesdienste einen Leckerbissen der besonderen Art geboten, der nunmehr seine Fortsetzung fand. Instrumentalisten und Vokalisten aus der eigenen Gemeinde haben zusammen mit einigen Gästen ein geistliches Konzert präsentiert, das durchaus als außergewöhnlich bezeichnet werden konnte. Pfarrer Reinald Fuhr übernahm den Part des gesprochenen Wortes und wählte Lesungen zum Thema „Fasten – 40 Tage ohne“ aus. Wie im letzten Jahr zeigten die Schwestern Ricarda und Clara-Careen Thomas was sie auf dem Cello, respektive auf der Bratsche leisten können. Ricarda überzeugte auf dem Cello mit dem Largo aus der 3. Sonate von Luigi Boccherini. Professionell begleitet wurde sie von der Pianistin Ulrike Wohlwender. Sie übernahm auch den Klavierpart bei der Sonate in D-Dur von Franz Anton Hoffmeister, wo Clara-Careen einmal mehr unter Beweis stellte, wie sie ihre Bratsche beherrschte – das war absolut professionell. Bruno Ehret und sein Sohn Dane interpretierten im letzten Jahr noch eine Eigenkomposition. In diesem Jahr begeisterten sie mit „Solveigs Lied“ aus der Peer Gynt-Suite von Edvard Grieg. Bruno begleitete seinen elfjährigen Sohn auf dem Klavier. Mit seinem Cello stellte Dane unter Beweis, dass er auf diesem Instrument einmal Großes leisten kann. Doch es gab auch Chormusik an diesem Abend. Gemeindekirchenmusiker Ronald Ehret war mit seinen „Young Voices“ des Sängerbund Hüttenfeld und seinem Vokalensemble „X-tra“ aus Bensheim vertreten. Die Young Voices bestehen aus 20 Mädchen und Jungen im Alter zwischen elf und 20 Jahren. Besinnlich begannen sie mit „Stille lass mich finden“ und überzeugten bei ihrem Vortrag mit erstaunlicher Klangfülle. Auch Leonard Cohens „Hallelujah“ aus dem Film „Shrek“ sorgte für Gänsehautstimmung, ehe die jungen Stimmen mit dem fetzigen Gospel „Jesus on the mainline“ zum Mitklatschen animierten. Die zehn jungen Damen und Herren des Vokalensembles X-tra waren auch im letzten Jahr schon zu Gast. Auch heuer erfüllten sie die Erwartungen mit dem „Pater noster“ von Igor Strawinski oder dem stimmungsvollen Choral „Oh nuit“ von Jean-Philippe Rameau. Sie blieben besinnlich und sorgten mit „Nun ruhen alle Wälder“ von Johann Sebastian Bach“ für einen glanzvollen Schlusspunkt ihres Auftrittes. Auch die Dekanatsmusikerin Gunhild Streit ließ es sich nicht nehmen, erneut bei diesem Event mitzuwirken. Sie eröffnete den Abend auf der kleinen aber durchaus klangvollen kleinen Orgel der Gustav-Adolf-Kirche mit Präludium und Fuge g-moll (BWV 535) von Johann Sebastian Bach. Auch den glanzvollen Schlusspunkt des Konzertes setzte sie bravourös mit dem Praeludium von Dietrich Buxtehude. ehr