Bei einer Stadtrundfahrt erfuhr der Jahrgang 52/ 53 viel Wissenswertes über Frankfurt. Foto: oh
LAMPERTHEIM - 35 Jahrgangsfreunde- und freundinnen trafen sich Anfang September am Lampertheimer Bahnhof, um gemeinsam mit dem Zug in die Rhein-Main-Metropolregion und größten Stadt Hessens zu fahren. Ofenfrische Brezel und prickelnder Sekt ließen schnell die nassen Füße vergessen und sorgten schon am frühen Morgen für eine gute Stimmung. Am Hauptbahnhof angekommen, hieß es umsteigen in den "Hop on Top" Bus, der die Gruppe zu einigen Sehenswürdigkeiten Frankfurts führte. Gleich zu Beginn der Fahrt erfuhren sie, dass Frankfurt mit über 732.000 Einwohnern zur größten Stadt Hessens zählt und seit 1562 auch Krönungsstadt der römisch-deutschen Kaiser war. Entlang am Museumsufer, welches mit dem Senckenberg Naturmuseum, der Schirn, dem Museum für Moderne Kunst, dem Städl, dem Historische Museum die kulturell bedeutendsten Einrichtungen beherbergt, ging die Fahrt vorbei am Geburtshaus von Goethe, der Alten Oper und der Goethe-Universität. Erwähnt sei auch der Palmengarten und der benachbarte Botanische Garten, die zusammen das größte Areal botanischer Gärten in Deutschland bilden. Dass Frankfurt heute ein wichtiger internationaler Finanzplatz und ein bedeutendes Messezentrum ist, zeigt, dass sich in Frankfurt nicht nur zahlreiche Banken, sondern auch der Sitz der Europäischen Zentralbank befindet und zahlreiche Messen, wie die Frankfurter Buchmesse und die Automobil-Ausstellung als Weltleitmessen gelten. In Sachsenhausen stieg die Gruppe dann aus und kehrte im "Struwwelpeter" ein, um bei Ochsenbrust mit grüner Soße sich zur weiteren Besichtigungstour zu stärken. Zu Fuß ging es nach dem Mittagessen in Richtung Altstadt zum Römer und zur Paulskirche. 1848/49 tagten hier die Bundesversammlung des Deutschen Bundes sowie die Nationalversammlung. Wer dann noch gut zu Fuß war, wagte den Weg zum Maintower, Frankfurts höchstem Aussichtspunkt. Oben angekommen offenbarte sich die Stadt in ihrer vollen Weite, eben nur in "Miniaturgröße". Gegen 19 hieß es Abschied nehmen von einer der bedeutendsten städtischen Zentren Deutschlands. zg