Bahnunterführung in Hofheim erleichtert Ost-/Westpassage für Fußgänger und Radfahrer im Stadtteil / Kosten in Höhe von rund 4 Millionen Euro
Jetzt offiziell freigegeben
Aufatmen in Hofheim, nicht nur bei Schulkindern: Statt Wartezeiten ermöglicht die neue Bahnunterführung künftig rund und um die Uhr die Anbindung zwischen dem Ortskern und dem westlichen Gebiet des Stadtteils. Foto: Steffen Heumann
LA-HOFHEIM – Seit einigen Tagen unterziehen die Hofheimer ihre neue Bahnunterführung bereits dem Praxistest, um ohne Umwege vom Osten in den Westen – und umgekehrt – zu gelangen. Am Dienstag wurde die rund 4 Millionen Euro teure Einzelmaßnahme nach rund 15 Monaten Bauzeit mit der offiziellen Eröffnung abgeschlossen. Die Kosten teilen sich die Deutsche Bahn, der Bund und die Kommune. Das Projekt ist im Gesamtkonzept mit der Umsetzung der Westumgehung, Unterführung Linden-/Falltorstraße, sowie Bahnübergang Wattenheimer Weg integriert. Dort soll in den kommenden Monaten eine automatische Schranke installiert werden. Insgesamt sind 12 Millionen Euro an Kosten veranschlagt.
„Nach der Einweihung der Westumgehung 2004 und der Eröffnung der Unterführung Lindenstraße 2009 konnte nun ein 3. großer Abschnitt fertig gestellt werden – eine große Sache für unseren kleinen Stadtteil Hofheim”, erklärt Ortsvorsteherin Rita Rose. Das Warten am Bahnübergang Heinrichstraße habe ein Ende – termingerecht konnte die Baumaßnahme übergeben werden und wenn dann noch die Pflanzarbeiten abgeschlossen sind werde es sein schöner Anblick sein und eine sinnvolle Maßnahme, so Rose, die allerdings nicht nachvollziehen kann, dass es Bürger gibt, die an der Baumaßnahem etwas auszusetzen hatten, statt sich zu freuen, dass man endlich die Bahnüberführung unterqueren können.
Wann die Überführung Wattenheimer Weg in Angriff genommen werde, könne derzeit keiner der verantwortlichen der DB AG sagen, ergänzet Rita Rose. „Zunächst mal müssen wir mit der automatischen Schranke leben”. „Vielleicht ändert sich das ja schneller als man denkt”, meint die Ortsvorsteherin, denn „die Bahn ist immer für eine Überraschung gut”.