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  • Do., 12. März 2015, 16:34 Uhr
    Straßensperrung an der Feuersteingrube um Amphibien zu schützen

    Jetzt wandern sie wieder!

    LAMPERTHEIM - Der Frühling kommt und mit ihm machen sich die Kröten zu ihren Laichgewässern auf. Denn das Leben der Amphibien ist eng an das Wasser gebunden. Zum Ablegen ihrer Eier (Laich) müssen sie in jedem Frühjahr ihre Laichgewässer aufsuchen. Die erste Lebensphase im Wasser verbringen die Amphibien als Kaulquappen. Nach einer Umgestaltung des Körpers beginnen sie ihr Landleben und kehren meist nur zur Fortpflanzungszeit ins Wasser zurück. Zu den bei uns in Deutschland heimischen 21 Amphibienarten zählen Salamander, Molche, Unken, Kröten und Frösche. Die Wanderungen von Frosch & Co. bedeuten jedoch für viele von ihnen Lebensgefahr, da sie dabei vielerorts Straßen überqueren müssen. Untersuchungen haben ergeben, dass schon bei einer Verkehrsdichte von 60 Autos pro Stunde 90 Prozent der wandernden Erdkröten überfahren werden. Seit vielen Jahren hatte der NABU Lampertheim deshalb Krötenschutzzäune entlang der Straße zur Grube Feuerstein errichtet. In diesem Jahr wird die Stadt Lampertheim die Straße am Waldrand „Heide“ entlang der Feuersteingrube - außer für Anlieger - für die Amphibienwanderung absperren. Die Maßnahmen werden voraussichtlich etwa drei Wochen dauern. Die Naturschützer bitten alle betroffenen Autofahrer um Verständnis. zg

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