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  • Mo., 03. August 2020, 09:32 Uhr
    1. JCB: Männerkader der Zweiten Bundesliga übt Griffkampftechniken vor dem Bürgerhaus

    Judo-Training im Freien

    Griffübungskämpfe fanden am Samstag beim Show-Training des 2. Bundesliga-Teams des 1. JCB im Freien statt. Foto: Eva Wiegand


    BÜRSTADT - Der Wettkampf in der zweiten Bundesliga wäre bereits längst über die Bühne - für die 36 Judoka im Männerkader des 1. JCB wäre es nach dem Aufstieg im letzten Jahr eine großartige Sache gewesen. Doch dann kam Corona. „Alles wurde abgesagt. Wir sind zum ersten Mal in die zweite Liga aufgestiegen und dann fällt direkt alles aus“, berichtete JCB-Pressesprecher Dany Schmidt angemessen enttäuscht beim Show-Training der Sportler, die am letzten Samstag zum Zuschauen in den alla-hopp-Park eingeladen hatten. Denn jetzt bereiten sich die Kämpfer auf das im Dezember angekündigte „kompakte“ Rundenturnier vor, auf- oder absteigen wird dabei niemand. Wo es stattfindet und wer alles dabei sein wird, steht bisher noch nicht fest. Klar ist, dass die Vorschriften mehrerer Länder unter einen Hut gebracht werden müssen, denn das Turnier findet länderübergreifend statt. „Je nachdem, wo es stattfindet, müssen dann die verschiedenen Hygieneregeln eingehalten werden“, erklärte Trainer Lothar Kilian. Da die Judoka ihre Trainingseinheiten zu Beginn der Corona-Pandemie zu Hause absolviert haben, gibt es einiges aufzuholen. „So fit, wie sie waren, sind sie jetzt natürlich noch nicht. Aber es ist ihnen allen sehr wichtig“, betonte Kilian. Nicht einfach, aber ebenfalls wichtig sei es auch, die Spannung für die Liga aufrecht zu erhalten und das Team zusammen zu halten. Deshalb finden nun seit einiger Zeit wieder jede Woche drei Trainingseinheiten statt, um sich auf das Rundenturnier vorzubereiten. So auch am Samstag, bei dem die beiden Chefcoaches Nicole Müller und Lothar Kilian klare Ansagen machten. Nach dem Aufwärmen ging es um das Üben der Griffkampftechniken. „Judo ist sehr umfangreich. Es geht darum den Partner ums Gleichgewicht zu bringen. Man versucht, die Engergie vom Gegenüber aufzunehmen und umzusetzen“, erklärte Ohl. Da dies aber beiden Kämpfern bewußt sei, spiele die angewendete Taktik beim Judowettkampf seine sehr große Rolle. Während den Umstehenden am Samstag bereits vom Zuschauen der Schweiß auf der Stirn stand, war die aufgrund von Urlaubszeit nur rund 20-köpfige Truppe auf dem Rasen kaum außer Puste. Beim anschließenden eineinhalbstündigen Training in der Halle der Erich-Kästner-Schule sollte sich das aber noch ändern. Eva Wiegand

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