Teilnahme an Deutschen Judo-Vereins-Mannschaftsmeisterschaften bereits Erfolg
Judoka zahlen Lehrgeld
Stavros Papadamakis kämpfte auf der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Wolfsburg. Foto: Stephan Müller
BÜRSTADT - Bei den Deutschen Judo Vereins-Mannschaftsmeisterschaften der U18, an der die zwölf besten Judo-Mannschaften aus ganz Deutschland teilnahmen, schied die Kampfgemeinschaft Bürstadt-Rüsselsheim vorzeitig aus.
Qualifiziert hatte sich unsere Kampfgemeinschaft über den zweiten Platz bei der Hessemeisterschaft und im weiteren Verlauf über den zweiten Platz bei der Gruppenmeisterschaft Südwest. Gekämpft wurde in sieben Gewichtsklassen, wobei die Bürstädter Athleten Stavros Papadamakis bis 55 Kilogramm, Mirco Dudyka bis 66 Kilogramm, Tim Müller bis 73 Kilogramm und Lars Kilian über 73 Kilogramm für die Kampfgemeinschaft antraten. Bürstadt-Rüsselsheim stellte im Altersdurchschnitt eines der jüngsten Teams des Turnieres. „Bei der Auslosung hatten wir etwas Pech“, berichtete Trainer Lothar Kilian, denn gleich in der ersten Begegnung trafen unsere Jungs auf den Favoriten Crocodiles Bühren deren Mannschaft nahezu aus der kompletten Siegermannschaft, dem Titelverteidiger des Vorjahres, Crocodiles Osnabrück bestand. Auch dieses Jahr sollten sie wieder als Deutsche Mannschaftsmeister aus dem Wettbewerb hervorgehen. Einige der Kämpfe waren sehr knapp, aber das Ergebnis war leider allzu deutlich, ein glattes 0:7 gegen die junge Kampfgemeinschaft.
Im der zweiten Begegnung gegen den JC Leipzig zeigten die Kämpfer großes Engagement bei der Kampfführung, doch auch dieser Kampf ging deutlich mit 1:6 verloren.
„Die Enttäuschung nach dem vorzeitigen Aus war groß, aber für unsere jungen Bürstädter Kämpfer war es wichtig die Atmosphäre und die hohe Qualität der Kämpfe zu erleben! Im nächsten Jahr streben wir an, in weitestgehend gleicher Aufstellung – nur gereifter anzutreten!“, so Trainer Kilian. Kilian hält es sogar für möglich mit dieser ambitionierten Mannschaft, mit viel Trainingsfleiß und einer guten Vorbereitung einen Platz auf dem Podest anzustreben. Dies sei auch das erklärte Ziel der Athleten und des Trainerstabes der beiden befreundeten Judovereine. „Um sich dauerhaft in der deutschen Judospitze zu etablieren, müssten auch die Rahmenbedingungen und die Strukturen im Umfeld angepasst werden“, so Kilian weiter. „Alle platzierten Vereine trainieren unter leistungssportorientierten Bedingungen.“ Es gibt noch viel zu tun in der Judoburg Bürstadt. zg