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  • Mo., 25. März 2019, 09:44 Uhr
    Erster Teil des Sport- und Bildungscampus fertig gestellt - Ein Ort zum Lernen, Chillen und Wohlfühlen

    Jugendhaus Bürstadt ist offiziell eröffnet

    Das Areal des neuen Sport- und Bildungscampus ist groß. Mit der Fertigstellung des neuen Jugendhauses ist am Samstag ein wichtiger Bestandteil eröffnet worden. Von links: Barbara Schader, Mareen Weirich und Oliver Haberer. Foto: Eva Wiegand


    BÜRSTADT - Am vergangenen Samstag gab es allen Grund zum Feiern: Wenn auch nur ein kleiner, ist mit dem neuen Jugendhaus dennoch ein wichtiger Teil des Sport- und Bildungscampus fertig gestellt und offiziell eröffnet worden. Das Haus, welches 1959 als Clubhaus des Tennisvereins entstand und Mitte 1988 vom Volkschor übernommen wurde, soll zukünftig eine sichere Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche bieten. Nachdem der Volkschor sein Vereinsheim nicht mehr halten konnte, sei er an die Stadt herangetreten. Diese habe das Haus übernommen, berichtete Bürgermeisterin Barbara Schader. Sie freute sich sehr, zu der offiziellen Eröffnungsfeierlichkeit nicht nur Mitglieder des Volkschors, sondern auch einige parlamentarische Vertreter sowie Vertreter weiterer Vereine, die ebenfalls Teil der großen Anlage des Sport- und Bildungscampus sein werden, begrüßen zu können. Seit der Eröffnung im September kommen regelmäßig rund 30 Kinder und Jugendliche in das Jugendhaus. Musik hören, gemeinsame Unternehmungen oder auch nur einfach miteinander chillen soll den Kindern und Jugendlichen dort möglich gemacht werden. In personeller Hinsicht wird die Stadt im Jugendzentrum von der Sozialagentur Fortuna unterstützt, die die Jugendlichen vor Ort mit einem achtköpfigen Team betreut. Besonders wichtig ist Oliver Haberer, Inhaber der Sozialagentur Fortuna, den Kindern und Jugendlichen wertschätzend und mit einem offenen Ohr gegenüber zu treten. „Das spannende in Bürstadt ist, dass es hier nicht nur eine leere Worthülse ist, sondern dass für die Jugend gesorgt wird und sie mit eingebunden ist“, machte Haberer deutlich. Deshalb galt auch ein ganz besonderer Dank dem engagierten Jugendrat, der sich mit seinen Ideen und Wünschen bei der Gestaltung der Räumlichkeiten eingebracht hat und sich nicht zuletzt für eine gemütliche Leseecke eingesetzt hat. 210.000 Euro an Fördermitteln aus dem Kommunalen Investitionsprogramm, das auch die Bildungsarbeit der Kommunen  fördert, sind in die Sanierung, unter anderem den Dachausbau sowie in den Einbau einer neuen Kesselanlage geflossen. Für das Mobiliar investierte die Stadt rund 23.000 Euro, weitere 4.900 Euro flossen in die Anschaffung eines Tischkickers und Billardtisch, 2.400 Euro in die Anschaffung eines Basketballkorbs. „Es ist alles so umgesetzt worden, wie wir uns das vorgestellt haben. Das ist für uns ein schöner runder Abschluss für unsere Amtszeit“, zog Mareen Weirich, die Vorsitzende des Jugendrats schließlich ihr Fazit. Im Rahmen der Eröffnung fand zudem ein Jugendforum statt, in dem der Jugendrat seine Arbeit vorstellte und für neue Mitstreiter warb. Denn die Jugendratswahlen bereits werfen ihre Schatten voraus: Ab dem 8. April finden die Wahlen in der Erich-Kästner-Schule sowie im Jugendhaus statt. Bewerben können sich alle zwölf- bis 22jährigen Bürstädter bis zum 5. April. Eva Wiegand 

     

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