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  • Di., 08. November 2016, 11:02 Uhr
    12. Realschultag für Schüler der 8. Klasse der Alfred-Delp-Schule in Lampertheim / Gut informiert in die Zukunft

    „Jugendhilfeeinrichtungen besser kennen lernen"



    Die Information über die Jugendhilfeeinrichtungen in Lampertheim und im Kreis Bergstraße stand im Mittelpunkt des Projekttages für die 8. Klassen der Realschulen in Lampertheim – so wie hier am Stand der Jugendberufshilfe des Diakonischen Werkes. Foto: Benjamin Kloos

    LAMPERTHEIM – Bereits zum zwölften Mal fand am Dienstag der Projekttag für Schüler der 8. Klassen der Realschulen in Lampertheim statt. Die „Kooperation Lampertheim" , eine Arbeitsgemeinschaft von Institutionen innerhalb der Spargelstadt, die Jugendangebote leisten, bietet den Schülern an diesem Tag die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Jugendhilfeangebote in Lampertheim zu verschaffen und die Institutionen und Mitarbeiter persönlich kennen zu lernen. Der Realschultag ist eine Initiative, die aus der Projektwoche für Hauptschüler hervorgegangen ist und die seit 2005 stattfindet. 

    Rund 90 Schüler des Realschulzweiges der Alfred-Delp-Schule fanden sich in der Zehntscheune ein, um die verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen ihrer Heimatstadt kennen zu lernen und durch eine aktive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Problemfeldern eigene Standpunkte zu finden. 

    „Außerdem sollen durch den persönlichen Kontakt mit den einzelnen Mitarbeitern Schwellenängste und Vorurteile gegenüber den Institutionen abgebaut werden und die Inanspruchnahme der Hilfe für die Jugendlichen erleichtert werden“, betonte Manfred Scholz von der Stadtjugendpflege. „Gerade in Zeiten, in denen soziale Medien eine immer wichtigere Rolle spielen, ist es wichtig, Einrichtung vor Ort zu haben, bei denen man face to face Hilfe und Beratung finden kann.“

    Mit der Jugendberufshilfe des Diakonischen Werkes, dem Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Südhessen, der Jugendgerichtshilfe, der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Kreis Bergstraße, der AWO Jugend- und Drogenberatung Prisma, der Schuldnerberatung, der Familien- und Sexualberatung Pro Familia und der Jugendförderung der Stadt Lampertheim gewährten unterschiedlichste Institutionen Einblick in die Arbeit.

    Zunächst konnten sich die Jugendlichen kurz über die Arbeit der einzelnen Einrichtungen informieren, bevor sie sich entscheiden mussten, welche sie gerne näher kennen lernen würden. In Kleingruppen ging es dann direkt in die Einrichtungen, um vor Ort zu sehen, wie dort gearbeitet wird. Benjamin Kloos

     
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