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Mo., 30. Januar 2017, 12:09 Uhr
30. Projektwoche für Schüler der 8. Klasse in Lampertheim / Informiert in die Zukunft
„Jugendhilfeeinrichtungen besser kennen lernen"
Die 30. Projektwoche bietet Schülern der 8. Klassen der Hauptschulen in Lampertheim Einblicke in Institutionen, die Jugendarbeit leisten, wie hier die Jugendgerichtshilfe des Kreis Bergstraße. Jürgen Polom (r.) erläuterte zu Beginn der Projektwoche deren Aufbau und Aufgaben. Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – Bereits zum 30. Mal startete am Montag die Projektwoche der 8. Klassen in Lampertheim. Die „Kooperation Lampertheim" , eine Arbeitsgemeinschaft von Institutionen innerhalb der Spargelstadt, die Jugendangebote leisten, bietet den Schülern an drei Tagen die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Jugendhilfeangebote in Lampertheim zu verschaffen und die Institutionen und Mitarbeiter persönlich kennen zu lernen.
„Die Jugendlichen sollen die verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen ihrer Heimatstadt kennen lernen und durch eine aktive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Problemfeldern eigene Standpunkte finden. Außerdem sollen durch den persönlichen Kontakt mit den einzelnen Mitarbeitern Schwellenängste und Vorurteile gegenüber den Institutionen abgebaut werden und die Inanspruchnahme der Hilfe für die Jugendlichen erleichtert werden", betonte Silke Reis von der Stadtjugendpflege im Rahmen der Begrüßung der Jugendlichen in der Zehntscheune.
Bürgermeister Gottfried Störmer zeigte sich erfreut, dass die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern den Weg in die Zehntscheune gefunden hatten. „Seit 1987 gibt es diese auf Initiative der Stadtjugendförderung ins Leben gerufenen Projektwoche, die dazu dient, einen Überblick über die Institutionen in Lampertheim zu geben, die direkte Ansprechpartner für die Jugendlichen sind und euch in dem ein oder anderen Fall sicher helfen können. Die Schule ist für euch bald zu Ende und ihr wechselt ins Berufsleben. Dabei tauchen immer wieder Fragen auf, die vielleicht nicht von euren Eltern, aber von den Experten der hier vertretenen Institutionen beantwortet werden können.” Dabei betonte Bürgermeister Störmer, dass dies immer in vertraulicher Atmosphäre geschieht. „Diesen Menschen könnt ihr vertrauen, Sie sind bei Fragen für euch da. Nutzt diese Chance, um Kontakte zu knüpfen!”
Insgesamt 66 Schüler der 8. Klassen der Alfred-Delp-Schule, der Biedensandschule und der Nibelungenschule Hofheim nehmen in diesem Jahr an der Projektwoche teil. Wegen der geringen Schülerzahl bilden die Jugendgerichtshilfe und die Beratungsstelle des Kreises Bergstraße ebenso eine gemeinsame Gruppe wie Prisma und die Schuldnerberatung, die beiden Einrichtungen der AWO Kreis Bergstraße – ebenso wie Pro Familia und die Jugendförderung. Gemeinsam mit der Jugendberufshilfe des Diakonischen Werkes und dem Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Südhessen gewähren somit wieder zahlreiche Institutionen Einblick in die Arbeit. Diese Einrichtungen lernten die Jugendlichen die einzelnen Institutionen und die Menschen, die dahinter stehen, kennen, bevor es in die einzelnen Gruppen ging. Benjamin Kloos