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Do., 25. Februar 2016, 20:41 Uhr
OHRIGINAL spielt am 3. März im Alten Kino – freier Eintritt
Junge Band präsentiert ihr fetziges Programm nicht nur für junge Leute
Die Band OHRIGINAL stellte ihr Programm und ihre Ziele vor. Im Bild (von links): Stadtjugendförderer Manfred Scholz, die Band mit Lukas Beilmann, Vanessa Gutschalk, Alexander Rothmund, Dominic Sator und Christopher Ungar (Sänger Daniel Grein war entschuldigt), Bandcoach Matthias Klöpsch und Kultur-Fachbereichsleiter Rolf Hecher. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – In der Reihe „Musikkultur im Alten Kino“ wird es am 3. März ein außergewöhnliches Konzert geben. Die junge Lampertheimer Band OHRIGINAL, vielen schon durch ihre Auftritte bekannt, wird ein großes Programm präsentieren – und das bei freiem Eintritt. Seit vier Jahren machen die jungen Leute im Alter von 17 bis 23 Jahren zusammen Musik. Die Band spielt beim Konzert eine bunte Covermischung aus der Rock-Pop-Musik, fetzige Rockstücke, aktuelle Charts und deutsche Tophits, mit harten Riffs und gefühlvollen Stücken. Eigene Stilkomponenten und Interpretation, bei gleichzeitigem Wiedererkennungsfaktor, machen die Musik noch spannender. Daniel Grein und Vanessa Gutschalk überzeugen mit starken Stimmen, während die beiden OHRIGINAL-Gitaristen Christopher Ungar und Lukas Beilmann mit ihren Solos Eindruck machen. Schlagzeuger Alexander Rothmund und Bassist Dominic Sator bringen als Rhythmusgruppe die Bühne zum Beben. Soweit das Versprechen. MIL-Mitglied Matthias Klöpsch, den die Band selbst als Bandcoach aussuchen konnte, hat sich bei den Proben davon überzeugt, dass die jungen Leute nicht zu viel versprechen. Hier und da habe er als Coach nach der Videoanalyse ein paar Hinweise und Tipps gegeben, berichtete er, auch das eine oder andere Stück habe die Band dann aussortiert. Bandcoach Klöpsch strahlte: „Ich freue mich auf den schönen Auftritt von OHRIGINAL am 3. März. Einlass ist um 19 Uhr, Konzertbeginn um 19.30 Uhr.
In Zusammenarbeit von „cultur communal“ und Stadtjugendförderung mit der Musiker-Initiative Lampertheim (MIL) und der Band als Partner ist dies ein neuartiges Projekt von besonderer Bedeutung. Ziel und Zweck wurden bei einem Pressegespräch am Dienstagabend mit Bandmitgliedern, Kultur-Fachbereichsleiter Rolf Hecher, Manfred Scholz von der Stadtjugendförderung und MIL-Mitglied Matthias Klöpsch herausgearbeitet. Der von Scholz erdachte Projektname „Bandthrust“ bedeutet so viel wie „Band-Anschub“, was es tatsächlich auch ist – praktische Hilfe zur Selbsthilfe und eigenen Weiterentwicklung der Band. In Lampertheim ist die Musikkultur sehr präsent, doch Fachbereichsleiter Hecher will nun eine Generation überbrücken – die ganz Jungen sollen sich entwickeln können. Denn mit der Zeit ist es so gekommen, dass vor allem Vierzig- und Fünfzigjährige für eben diese Altersgruppe Musik machen. Auf dem Weg zum Erfolg will Hecher diese vielversprechende Band mit dem musikalischen und technischen Know-how der 19 MIL-Musiker und der Infrastruktur des Alten Kinos mit professioneller Anlage und Bewirtung fördern. Auch Proberäume stehen zur Verfügung. Ein Experiment und Projekt, das mit anderen jungen Bands fortgeführt werden könnte. Bandcoach und Bandmusiker erhalten ein kleines Entgelt, erklärte Hecher, denn es sei harte Arbeit, die sie leisten. Das Anliegen der Stadt Lampertheim: Der Eintritt ist frei, weil auch junge Menschen mit Taschengeld Musikspaß und Musikkultur erleben sollen. Auch ist der Konzertbeginn aus gutem Grund eine Stunde früher als sonst: Wer noch nicht so lange wegbleiben darf, hat viel vom Abend. Hannelore Nowacki