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  • Mi., 10. April 2019, 09:31 Uhr
    Lampertheimer Forschertag zog in Goetheschule in den Bann

    Junge Forscher entdecken die Welt der Wissenschaft

    Der spannende Forschertag fand am Dienstag in der Goetheschule statt. Unter anderem konnten die jungen Forscher unter Anleitung der beiden Schülerinnen der 9. Realschulklasse der ADS, Lea (r.) und Melissa (l.), einen eigenen Feuerlöscher kreieren. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Aufgeregtes Stimmengewirr hallte am Dienstag durch die Goetheschule, unterbrochen von lautem Lachen oder neugierigen Oh- und Ah-Rufen: Endlich war es wieder so weit, der einmal im Jahr stattfindende Forschertag des Netzwerkes der Forscherwerkstätten Lampertheim öffnete seine Türen. 

    Zum mittlerweile zwölften Mal waren rund 200 junge Forscher von 21 Lampertheimer Bildungseinrichtungen eingeladen, mit Spaß zu entdecken, forsch und bauen. Als Gast warteten neben dem Spielmobil Flitze Feuerstein auch die Stadtbücherei Lampertheim mit einem eigenen Stand, an dem „Bienenroboter” im Mittelpunkt standen.  

    Die gastgebende Schulleiterin Margarete Veltman eröffnete gemeinsam mit Bürgermeister Gottfried Störmer und dem Ersten Kreisbeigeordneten Karsten Krug sowie Dr. Sabine Nieter, die als rührige Organisatorin fungiert, den Forschertag. „Es ist großartig, dass der Forschertag vom Kindergarten bis zur weiterführenden Schule durchgeführt wird und wir so den Kindern verlässlich und altersgerecht Inhalte vermitteln können. Dabei geht es nicht nur rein um das Forschen, sondern auch um die Sprache und darum, die Beobachtungen richtig auszudrücken und formulieren zu können. Die Ergebnisse dessen, was im ganzen Jahr in den Forschergruppen geschieht, sehen wir am Forschertag.”

    Und dann ging es endlich los: An zahlreichen Aktionstischen konnten Kinder, Eltern und Großeltern auf eine Forschungsreise der besonderen Art gehen. Für alle Altersklassen waren passende Experimente dabei, so dass nach Herzenslust geforscht und beobachtet werden konnte. An jedem Stand warteten Experimente, Bilder und Stellwände, außerdem standen die Kinder mit Erzieherinnen und Lehrern parat, um den Teilnehmern das Vorgehen zu erklären. Das Thema Magnetismus stellte einen Schwerpunkt dar, mit dem sich die Goetheschule, die Kita Guldenweg und das LGL beschäftigten. Weitere wichtige Themenbereiche waren die Astronomie, was alles aus Lego entstehen kann, die Welt der Farben oder auch Unterwasservulkane oder eignes hergestellte Feuerlöscher. Außerdem erstreckte sich das diesjährige Forscherfeld unter anderem vom Körper über Lichtspiele und dem Thema „Vom Korn zum Mehl” bis hin zum Mikroskop.

    Die Kinder sollen zum Forschen und naturwissenschaftlichen Arbeiten angeregt werden, mit den Experimenten soll das Interesse und die Neugier geweckt werden – dies sind die Ziele des Forschernetzwerkes. Und dies gelang an diesem Tag einmal mehr auf besondere Art und Weise, wie die zahlreichen strahlenden und neugierigen Gesichter bewiesen. Benjamin Kloos

     

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