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  • Mo., 20. Januar 2020, 12:52 Uhr
    8. TVL U12 Hallen-Masters bildet Höhepunkt des 36. TVL Hallen-Cup

    Junge Teams zelebrieren internationalen Fußball

    TVL-Keeper Nico Schmitt parierte unzählige Angriffe der Eintracht- Foto: Nadine Schütz


    LAMPERTHEIM – Am Sonntag war großer Fußball geboten. Die Jahnhalle erbebte unter Anfeuerung und Jubel-Rufen. 12 D-Jugend-Mannschaften traten beim 8. TVL U12 Hallen-Masters im Rahmen der Veranstaltungsreihe TVL Hallen-Cup gegeneinander an. Darunter nicht weniger als neun aus der Bundesliga bekannte Vereine. Die internationale Note verliehen die Gäste vom FC Basel. Turnierkoordinator, Sven Klotz, freute sich über diese starke Besetzung. Wie eine solche gelingen kann? Ein Turnier dieser Art für diese Altersgruppe habe es nicht gegeben, erklärte er. So habe man sich vor sieben Jahren ein Beispiel an den Veranstaltungen anderer Vereine der Region genommen und das U12 Hallen-Masters ins Leben gerufen. Mit Erfolg, denn zusammen mit Mario Hansel und Ralf Gärtner war es auch in diesem Jahr gelungen, die gesamte Fußball-Abteilung zur Unterstützung bei der Umsetzung zu motivieren – von den jungen Spielern, die in den Ferien Sonder-Trainingseinheiten absolvierten, über deren Eltern bis hin zu den Alten Herren und sogar ehemaligen TVL-Mitgliedern.

    Zwar waren die Lampertheimer Kids in der Vorrunde ausgeschieden, doch Klotz weiß um die Motivation für deren Einsatz: „Es ist ein wahnsinniges Erlebnis, sich mal mit Profi-Vereinen messen zu können!“ Auch Trainer Bernhard Kurpiers kann sich in seine Schützlinge gut hineinversetzen: „Man muss den Gedanken, keine Chance zu haben, aus den Köpfen herausbekommen.“

    Die Mannschaft, jedenfalls verließ strahlend und mit Medaillen dekoriert die Kabine. Hatte man in der gesamten Vorrunde nur einen Treffer gelandet, war doch das letzte Vorrundenspiel das Highlight für den TVL: Gegen Eintracht Frankfurt kassierte man lediglich ein Tor – dank des hervorragenden Torhüters Nico Schmitt, der unzählige Torschüsse der jungen Adler glanzvoll parierte. So feierte man dieses Match als einen gefühlten Sieg. „Es ist immer ein Spiel dabei, bei dem man über sich hinaus wächst“, weiß Co-Trainer Simon Martinovic, „da sieht man, dass es sich lohnt“. Nadine Schütz

     

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