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  • Do., 14. Juli 2016, 12:06 Uhr
    Erfolgreich bei der Süddeutsche Meisterschaften im Kanurennsport

    Kanuten des Wassersportverein kämpften um Titel und Medaillen

    Der siegreiche Schülervierer mit Janek Soballa, Simon Specht, Heiko Graef und Yannick Bauer sicherte sich den ersten Platz. Foto: oh


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    Drei Tage kämpfte das Team des Wassersportvereins Lampertheim um Titel und Medaillen auf der Olympiastrecke in München. Es ging dort um die Süddeutschen Meistertitel und um die Qualifikation zur Deutsche Meisterschaft. Mit zehn Siegen, 14 Silbermedaillen und fünfmal Platz drei erreichte der Wassersportverein Lampertheim ein herausragendes Ergebnis. Medaillen gab es für die Spargelstädter von den Jüngsten bis in höchste Klasse der Leistungsklasse. Dimitri Isaak hat gezeigt, dass er auch mit etwas weniger Training noch zur Süddeutschen Spitze im Kanurennsport gehört und belegte hinter drei Nationalmannschaftsfahrern den vierten Platz im Einer über 1.000 Meter. Im Team der Renngemeinschaft Hessen errang er im Vierer über 200 Meter und 1.000 Meter die Silbermedaille. Isaak hat auch ein Traineramt beim WSV übernommen und kümmert sich um ein Nachwuchs-team. Vom Pech verfolgt in 2016 ist der Juniorenfahrer Paul Machnik, erst erreicht er wegen nur einem Platz nach fünf Rennen nicht die Juniorennationalmannschaft, jetzt wurde er kurz vor der Meisterschaft krank und konnte die letzten zwei Wochen nicht trainieren. Aber Paul Machnik ist ein Kämpfer in seinen Einerrennen und wurde sowohl über 200 Meter als auch 500 Meter nur um Zentimeter geschlagen und errang damit die Silbermedaille. Im Zweier über 1.000 Meter fuhr er mit Nico Paufler ein überragendes Rennen, was mit der Goldmedaille belohnt wurde. Ganz groß trumpften die Schüler A des WSV in München auf: Fürs Finale über die 500 Meter Strecke qualifizierten sich gleich drei Sportler. Mit Yannick Bauer und Simon Specht fuhren im Rennen zwei WSV´ler um den Sieg mit. Vom Start weg entwickelte sich ein Dreikampf, an dem auch Ferdinand Dittmer aus Karlsruhe noch beteiligt war. Zur großen Überraschung setzten sich die zwei Lampertheimer durch und Yannick Bauer gewann Gold, Simon Specht Silber. Der Jüngste in diesem Finale war Janek Soballa. Er wurde sechster, zeigte aber seine Qualitäten auch im Kanumehrkampf, der aus fünf Disziplinen besteht und holte sich dort den Sieg. Auch in den Mannschaftsbooten lief es prima. In der Schüler A-Klasse es gab Silber für den Zweier Simon Specht und Janek Soballa, Silber für den Vierer Janek Soballa, Simon Specht, Heiko Graef und Yannick Bauer über die 500 Meter Strecke. Einen krönenden Abschluss gab es für den Vierer über die 2.000 Meter Strecke mit einem klaren Sieg. Die Schülerin Sarah Bauer fährt im Kajak Team Hessen ihre Mannschaftsboote und kam in allen Bootsklassen ins Finale. Ohne Medaille blieb sie im Einer, aber dann ging es los: Im neu formierten Zweier mit Rieke Rienäcker überraschte das Team mit einem tollen Endspurt und fuhr vom fünften Platz auf den Silberrang vor. Eine zweite Silbermedaille errang Bauer mit der KT-Hessenmannschaft im Vierer über 500 Meter. Einen großen Kampf gab es zum Abschluss im Vierer über die 2.000 Meter. Hier musste Bauer als Schlagfrau die taktischen Anweisungen der Trainer umsetzten. Bis 250 Meter vor dem Ziel gab es ein Kopf an Kopf-Rennen mit den Team aus Baden Württemberg, doch dann legte das Team um Sarah Bauer noch mal los und es gewann auch hier die Goldmedaille.


    Überraschend stark präsentierten sich die Sportler der Jugend, auch sie erreichten alle Finals und fuhren auch dort tolle Rennen. Herausragend war der sechste Platz von Lea Custodis im Einer über 200 Meter und der sechste Platz über 500 Meter im Zweier von Lea Custodis und Julia Reichert. Die beiden sind auch in allen Disziplinen für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Auch Bastian Lulay fuhr gute Rennen: Er erreichte im Finale über 1.000 Meter den siebten Rang und fuhr über die 5.000 Meter mit einem vierten Rang nur knapp an einer Medaille vorbei. Tolle Ergebnisse gab es auch bei den jüngsten im Team. Sophie Henkelmann konnte Gold über 1.000 Meter und Bronze im Kanumehrkampf mit nach Hause nehmen. Auch bei den 10-jährigen gab es Medaillen: Anna Hofmann holte im Einer über 1.000 Meter Gold und Marlene Görling wurde zweite. Eine weitere Bronze-Medaille gab es für Marlene im Kaumehrkampf. Franka Thierfelder hat 2016 noch kein Rennen im Einer verloren und war auch in München nicht zu schlagen. Sie fuhr mit dreimal Gold nach Hause. Auch im Zweier ist das Lampertheimer Team Franka Thierfelder-Klara von Allwörden ungeschlagen und holten sich im Zweier auch in München Gold. Im Vierer waren die WSV-Mädels das jüngste Team sie errangen den dritten Platz. Immer zu den Medaillengewinnern gehören auch die Lampertheimer Jungs: Phillip Reiber errang im Finale über 500 Meter Bronze, ebenfalls Bronze gab es für den Zweier Phillip Reiber und Anton Klose. Mit nochmals Bronze im Vierer zusammen mit Noah Baumann und David von Allwörden waren die Jungs nicht ganz zufrieden. Letzte Chance war der Zweier über 2.000 Meter. Phillip Reiber und Anton Klose gingen das Rennen verhalten an. Lange fuhren zwei Boote nebeneinander her, doch die Lampertheimer hatten die größeren Reserven und holten sich den Sieg. Zehn Sportler haben sich für die Deutsche Meisterschaft in Brandenburg qualifiziert. Sie werden die Zeit nutzen, um auch dort eine gute Rolle zu spielen. zg


     

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