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Do., 31. Oktober 2019, 11:07 Uhr
2. Mannschaft muss sich knapp geschlagen geben
KC Rollendes Glück 1 siegt in grandioser Manier
LAMPERTHEIM – In der Bezirksliga 1 Nord stand am sechsen Spieltag das Topspiel Platz 1 gegen Platz 2 an. Die Roller trafen zu Hause gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer SKC Edingen-Neckarhausen 1. Jeder wusste um was es in diesem Spiel geht und musste seine beste Leistung erbringen, um die Chance zum gewinnen zu haben. Besonderheit an diesem Spieltag war es auch, dass das Spiel über vier statt sechs Bahnen ging.
Das Startpaar bildeten Thomas Zeig und Benjamin Kohl. Zeig tat sich in jedem Durchgang schwer im Spiel in die Vollen. Mit einem überragenden Abräumen(356) konnte er diese Schwäche ausgleichen und kam auf sehr gute 931 Kegel. Für Kohl war es einer dieser Tage an dem einfach alles funktionierte. Schon auf der ersten Bahn konnte er mit 266 Kegel an den unglaublichen 281 Kegel von Lucas Reinle dranbleiben, um dann selbst im dritten Durchgang 279 Kegel auf die Bahn zu zaubern. Am Ende sprangen für Kohl überragende 986 Kegel raus, was gleichzeitig eine neue persönliche Bestleistung bedeutete. Dadurch das der Gegner mit 957 Kegel und 937 Kegel ebenfalls sehr gut spielte, betrug der Vorsprung trotz 1917 Kegel gerade mal 23 Kegel. In der Mittelpaarung gingen Karl Heinz Thon und Stefan Ofenloch auf die Bahn. Thon hatte ebenfalls Probleme in die Vollen. Aber auch er konnte dies im Räumen kompensieren. Im letzten Durchgang ging es für ihn nicht mehr weiter und wurde für die letzten 32 Wurf durch Jens Schaumburg ersetzt. Dieser räumte dann unglaubliche 115 Kegel ab und schaffte es damit das Ergebnis auf 901 Kegel zu heben. Ofenloch startete gut in die Partie, ehe er auf der dritten Bahn sein Highlight mit 252 Kegel hatte. Für ihn blieb das Zählwerk bei 927 Kegel stehen. Diese Ergebnisse waren enorm wichtig, denn der Gästespieler Steffen Hambitzer erwischte einen Sahnetag und erzielte mit 1025 Kegel ein bundesligareifes Topergebnis. Der Rückstand vor dem Schlussduo betrug nun 32 Kegel. Das bekannte Schlussduo der „Roller“ sollte es nun richten. Th. Büchler hatte auf der ersten Bahn etwas zu kämpfen. Danach fand er zu seinem gewohnten Spiel und beendete dieses mit 929 Kegel. Da der Gegner einige Schwächen aufzeigte konnte das Spiel am Ende deutlich gewonnen werden. Mit 5577 Kegel erzielten die Roller einen neuen Clubrekord. Alle sechs Spieler konnten die 900er Marke überspielen. Das Spiel endete 5577:5424 zugunsten der „Roller“.
Eine klasse Vorstellung der ganzen Mannschaft, die mit dem Clubrekord und dem Sieg belohnt wurde. Obendrein wurde die Tabellenführung aufgrund der höheren Holzzahl gegenüber SKC Edingen-Neckarhausen übernommen. Diese fantastische Form muss jetzt beibehalten werden, um die nächsten Spiele ebenfalls für sich entscheiden zu können.
Für die 2. Mannschaft stand am sechsten Spieltag das Spiel gegen den Tabellenführer SG 80/Kurpfalz/NS Plankstadt 2 auf dem Plan. Man wusste vor beginn der Partie, dass es sehr schwer werden würde die Punkte in Lampertheim zu behalten. Die kleine Chance die es gibt wollte man allerdings versuchen zu nutzen. Auch die zweite Mannschaft spielte an diesem Spieltag über vier Bahnen.
Für die „Roller“ machten Michael Wegerle und Jens Schaumburg. Beide begannen sehr stark in die Vollen und hatten dann große Probleme ins Abräumen. Im zweiten Durchgang legten beide mächtig zu und erzielten mit 434 und 428 noch gute Ergebnisse. Nach dem Startduo lag man mit 6 Kegel in Front. In der Mittelpaarung spielten nun Justin Jungk und Michael Jungk. J Jungk spielte auf der ersten Bahn sehr gut. Leider verspielte er auf der zweiten Bahn ins Abräumen ein besseres Ergebnis. Trotzdem kann der Youngster mit 407 Kegel sehr zufrieden sein. M. Jungk spielte ebenfalls stark auf der ersten Bahn. Auch im zweiten Teil lief es gut für ihn und beendete sein Spiel mit der Tagesbestleistung von 436 Kegel. Der Vorsprung betrug nach dem Mittelpaar 7 Kegel. Die Überraschung war zum greifen nah. Das Schlussduo Antonio Alves und Maximillian Schaumburg sollten es jetzt richten. Leider erwischten beide keinen guten Start. Auf der zweiten Bahn legten sie deutlich zu aber auch der Gegner hielt dagegen. Die 412 Kegel bei Alves und 427 Kegel bei Schaumburg reichten am Ende ganz knapp nicht zum Erfolg. Das Spiel endete 2544:2559 zugunsten der Gäste.
Mit dieser Leistung muss man sich auf keinem Fall verstecken. Leider hat es am Ende nicht ganz gereicht aber man konnte stets mithalten. Auf dieses Spiel kann man definitiv aufbauen und einige Spiele für sich entscheiden. zg