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  • Mi., 18. September 2019, 09:36 Uhr
    2. Mannschaft zieht gegen starke Sandhäuser den Kürzeren

    KC Rollendes Glück Lampertheim 1 startet gut in die Saison

    LAMPERTHEIM - Nachdem der KC Rollendes Glück Lampertheim nach der Meisterschaft in der Vorsaison den Aufstieg in die Landesliga 2 bei den Aufstiegsspielen leider verpasste, muss man sich diese Saison wieder in der Bezirksliga 1 beweisen und einen neuen Anlauf nehmen. In der Sommerpause gab es große Veränderungen bezüglich der Ligen-Struktur in den Bezirken. Nun stand am vergangenen Wochenende der erste Spieltag der Saison 2019/2020 in der Bezirksliga 1 an. Im ersten Spiel hieß der Gegner SG Alt HD/KF Olymp. Heidelberg 1. Direkt eine Mannschaft, die aus dem anderen Bezirk kommt und man nicht weiß, wie man diese einschätzen muss. Man kannte zwar die Ergebnisse aus der Vorsaison und wusste ungefähr, zu was Heidelberg in der Lage ist aber nach der Sommerpause ist es immer schwierig zu sagen, wie die Form sein wird. Dazu kamen noch die für das Rollende Glück neuen Bahnen in Heidelberg.

    Den Anfang machten auf Seiten der „Roller“ das Trio Thomas Zeig, Benjamin Kohl und Karl Heinz Thon. Zeig kam von Beginn an super zurecht mit der Anlage und unterstrich mit dem besten Ergebnis auf Lampertheimer Seite seine gute Form aus der Vorbereitung. Für ihn standen am Ende 932 Kegel zu buche. Bei Kohl lief es an diesem Tag gerade ins Abräumen nicht rund. Nachdem er in der ersten Hälfte noch sehr verhalten agierte konnte er in der zweiten Hälfte ein Gang höher schalten und noch gute 902 Kegel erzielen. Auch für Thon gab es an diesem Tag viel Luft nach oben was das Abräumen betrifft. Dennoch hievte er sich dank eines sehr guten Volle-Spiels auf 892 Kegel. Damit führte man bereits zur Halbzeit mit 260 Kegel, was eine Vorentscheidung sein sollte. Das Schlusstrio Thomas Büchler, Dennis Büchler und Stefan Ofenloch sollten nun die ersten Punkte der Saison nach Hause bringen. Thomas Büchler spielte drei Bahnen ein gutes Niveau zeigte jedoch ungewohnte Schwächen ins Abräumen. Nachdem die Bahnen 50 Kugeln vor dem Ende streikten und eine längere Pause die Folge war, kam Thomas Büchler aus dem Tritt und verpasste dadurch ein deutlich besseres Ergebnis. Dennoch standen für ihn 875 Kegel auf der Anzeige. Dennis Büchler zeigte an diesem Tag die beste Leistung in die Vollen, aber auch er kam durch die Pause gerade ins Abräumen etwas aus dem Tritt. Mit 926 Kegel zeigte auch Dennis Büchler seine gute Verfassung. Ofenloch begann sehr stark und konnte danach ein gutes Niveau halten. Für ihn sprangen gute 897 Kegel heraus. Das Spiel endete 5159:5424 zugunsten der „Roller“. 

    Ein toller Start in die neue Saison, nachdem bereits in der Vorwoche zum ersten Mal im DCU-Pokal die zweite Runde erreicht werden konnte. Bereits am nächsten Wochenende steht im ersten Heimspiel der Saison gleich ein Kracher an. Mit dem KC Vorwärts Hemsbach 2 steht der Club gegenüber, mit dem man letzte Saison bis zur letzten Kugel um die Meisterschaft kämpfte. Auch in diesem Jahr kann man wieder ein absolutes Topspiel auf Top Niveau erwarten. Eine erste Standortbestimmung in dieser Saison. Spielbeginn ist am Sonntag um 11:15 Uhr in der Biedensandhalle Lampertheim.

    Auch für die 2. Mannschaft stand das erste Spiel der Saison an. Es ging zur SG GH78/GW Sandhausen nach Sandhausen. Man wusste von Beginn an, dass es schwer werden würde, denn die Plattenbahnen sind nicht für jeden etwas. 

    Den Beginn machten Falko Günther und Neuzugang Nico Milwa. Günther kam an diesem Tag überhaupt nicht zurecht und verpasste die „400er“ Marke doch deutlich. Da lief es für unseren ersten Neuzugang Milwa deutlich besser. Der gerade erst aus der B-Jugend aufgestiegene Milwa zeigte in seinem ersten Spiel für die „Roller“ welch Potential in ihm steckt. Mit beachtlichen 397 Kegel verpasste zwar auch er den „400er“ aber dafür, dass er zum dritten Mal erst die „große“ Kugel spielte und noch dazu auf Plattenbahnen kann man damit sehr zufrieden sein. Trotzdem musste man hier bereits einen Rückstand von 51 Kegel hinnehmen. Im Mittelpaar gingen nun Michael Jungk und der zweite Neuzugang Justin Jungk auf die Bahn. M. Jungk hatte vor allem auf der ersten Bahn mit den Platten in Sandhausen zu kämpfen. Im zweiten Durchgang steigerte er sich zwar deutlich aber mit 389 reichte das nicht für eine Wende. Mit der Leistung unseres zweiten Youngsters J. Jungk kann man ebenfalls zufrieden sein, beachte man, dass er erst seit knapp 3 Monaten das Abräumen erlernt. Mit 382 musste er sich nur knapp im Familienduell geschlagen geben und kann auf diese Leistung weiter aufbauen. Allerdings sollte der Rückstand auf Sandhausen weiter anwachsen, sodass eine Wende für das Schlusspaar nicht mehr möglich sein sollte. Das Schlussduo bildeten Michael Wegerle und Maximilian Schaumburg. Wegerle sollte der einzige sein, der dem Gastgeber Paroli bieten konnte. Mit 448 Kegel war er doch deutlich der stärkste Lampertheimer Akteur an diesem Tag und zeigte das mit ihm diese Saison wieder zu rechnen ist. Schaumburg fand wiederum kein Mittel und somit entschloss man sich nach 50 Kugeln zu wechseln. Für ihn kam H. Pschibilski in die Partie. Auch er hatte sehr zu kämpfen mit den Tücken der Bahn und erzielte akzeptable 195 Kegel. Das Spiel endete 2569:2366 zugunsten von Sandhausen. 

    Eine deutliche Niederlage zum Saisonstart, der man aber nicht zu viel Wert schenken darf. Im kommenden Spiel wird das schon anders aussehen. Dann geht es im Heimspiel gegen die SG Lampertheim 4-ein echtes Lokalderby. Spielbeginn dafür ist am Sonntag um 09:30 Uhr in der Biedensandhalle Lampertheim. zg
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