Di., 26. Januar 2016, 23:17 Uhr
Kreis Bergstraße nimmt zu Vorwürfen der Freien Wähler Stellung
„Kein Sanierungsstau an Lindenhofschule Groß-Rohrheim”
KREIS BERGSTRASSE – Auf die Pressemitteilung der Freien Wähler vom 20. Januar 2016 zum Sanierungsstau an der Lindenhofschule nimmt die Kreisverwaltung wie folgt Stellung:
Die bauliche Situation der Lindenhofschule in Groß-Rohrheim ist dem Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft bekannt. Betriebsleiter Hans Eberle hat diesbezüglich auch auf eine Anfrage der Schulgemeinde reagiert, die mit einer Antwort und einer Stellungnahme kürzlich an die Schule versandt wurde. „Wir wissen, dass Sanierungsbedarf besteht. Neben den notwendigen Instandsetzungsarbeiten muss auch eine energetische Sanierung erfolgen. Da es sich um umfangreiche Maßnahmen handelt und nicht nur Schönheitsreparaturen anstehen, bedürfen die Arbeiten aber auch einer gründlichen Planung und Vorbereitung. Daher wurden für 2016 Planungsmittel eingestellt. Eine exakte Planung des genauen Sanierungsbedarfes ist die Voraussetzung für die Durchführung der Maßnahmen, die spätestens 2017 umgesetzt werden soll. Seit dem Jahr 2005 wurden bereits 2,3 Millionen Euro in die Lindenhofschule investiert“, nimmt Betriebsleiter Eberle zur aktuellen Situation Stellung.
„Die Schulgebäude wurden in den vergangenen Jahren umfassend saniert und auch um Neubauten ergänzt. Die Schulen des Kreises sind Großteils bereits in einem hervorragenden Zustand, was den Kreis Bergstraße von zahlreichen anderen Landkreisen bzw. Schulträgern unterscheidet“, so Christian Engelhardt, der an dem umfangreichen Schulbauprogramm weiter festhält. Aber natürlich ist das Programm noch nicht abgeschlossen: „Die Instandhaltung der Gebäude soll auch in Zukunft nicht vernachlässigt werden, denn gute Bildung und erfolgreiches Lernen braucht eine anregende, qualitätsvolle Umgebung“, ist Engelhardt sicher.
„Besonders der weitere Ausbau bzw. die flächenmäßig deckende Umsetzung des Pakts für den Nachmittag als eine verbindliche Betreuungsmöglichkeit an den Grundschulen für die Zeit von 7.30 bis 17 Uhr ist eines meiner großen politischen Ziele, die ich umsetzen möchte. Alle Schulen, die sich am Pakt für den Nachmittag beteiligen, werden hierfür mit den notwendigen baulichen Maßnahmen vorrangig ausgestattet. Alle Eltern, Schüler und Lehrer können sich darauf verlassen, dass wir das Thema Schule weiterhin im Blick haben, und bestmögliche räumliche Gegebenheiten an allen Schulen im Kreis schaffen werden“, so Engelhardt abschließend. zg