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  • So., 14. Juni 2015, 13:15 Uhr
    Viele Offene Fragen bei Fußballabteilung – andere Sparten top

    Kein Vorsitzender für SGH gefunden

    Viele Mitglieder wurden bei der Jahreshauptversammlung der SG Hüttenfeld geehrt. Foto: ehr


    HÜTTENFELD - Moritz Schneider, der 2. Vorsitzende der SG Hüttenfeld, konnte 39 Mitglieder zu einer Versammlung begrüßen, die am Ende mehr offene Fragen als Antworten aufzuwarten hatte. Zumindest was die Finanzen und die Sparte Fußball anbetraf.

    Beim Jahresrückblick konnte man sehen, dass bei der SGH viel läuft und alle Sparten sehr umtriebig sind. Seit einigen Wochen bietet die SGH einen Zumbakurs an, der von Christine Asel geleitet wird.

    Auf die Frage, warum Kurt Arnheiter im Frühjahr von seinem Amt als 1. Vorsitzender zurückgetreten sei, konnte Schneider als Grund nur Unstimmigkeiten mit der Fußballabteilung angeben. Details hierzu wurden nicht genannt.

    Vereinsrechnerin Heidi Koch konnte zwar insgesamt eine positive Billanz aufweisen, kündigte den Mitgliedern allerdings an, dass der Verein demnächst eine dicke finanzielle Kröte zu schlucken habe. Das Finanzamt sei auf Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung des Vereinslokales aus den Jahren 2011 bis 2013 gestoßen. Hier sei mit einer Nachzahlung im vierstelligen Bereich zu rechnen. Koch merkte weiter an, dass die Mitgliederdatei aufgearbeitet werden müsse. In der Fußballabteilung bemängelte sie, dass viele aktive Spieler in allen Altersklassen keine Vereinsmitglieder seien. Somit entgingen dem Verein bei derzeit 431 Mitgliedern Beiträge in vierstelliger Höhe. Außerdem sind nicht angemeldete Spieler nicht versichert. Hieran soll gearbeitet werden.

    Der Vorstand wurde auf Antrag entlastet, allerdings nicht einstimmig, bevor die Berichte der einzelnen Abteilungen folgten. Für einen kleinen Eklat sorgte dabei die Fußballabteilung, denn es war kein Vertreter anwesend, der einen Bericht der größten Sparte des Vereines abgeben konnte. Auf Nachfrage der Mitglieder, warum Spartenleiter Gerhard Rhein und Spielausschussvorsitzender Werner Gleißner, die zudem als Beisitzer im Vorstand sind, nicht anwesend seien und ob an den Gerüchten, sie seien zurückgetreten, etwas dran sein, konnte Moritz Schneider nur ausweichend Angaben machen. Man würde sich zusammensetzen, um an einer Lösung der Konflikte, die entstanden seien, zu arbeiten. Der Spielbetrieb liefe weiterhin gut und die erste Mannschaft könne sogar, obwohl der Aufstieg verpasst wurde, Neuzugänge für die neue Saison verzeichnen.

    Die Nachwahl eines neuen ersten Vorsitzenden verlief ergebnislos. Es konnte zunächst niemand für das Amt gefunden werden. Moritz Schneider würde zusammen mit Heidi Koch das Amt kommissarisch führen, bis im nächsten Jahr die anstehenden Neuwahlen eine erhoffte Lösung bringen werden. Bis dahin sollten Kandidaten für den Vorsitz gefunden werden. Eine turnusgemäß geplante Erhöhung der Beiträge um 3 % wurde von den Vereinsmitgliedern abgelehnt.

    In der Versammlung konnte Schneider noch einige Mitglieder ehren. Für 25 Jahre Mitgliedschaft konnten Meike Brügel, Nathalie Schollmaier, Steffen Gleissner, Dirk Ehret, Rene Kirck, Aidas Schugschdinis und Alexander Runge geehrt werden. Heinz Benz erhielt die Nadel für 50-jährige Mitgliedschaft. Auch GeburtstagsJubilare wurden mit einem kleinen Präsent bedacht. Ingrid Rudolph und Edmund Blümbott für 70 Jahre, Wolfgang Hartenstein, Karl-Heinz Berg, Walter Schmitt und Herbert Müntsch für 75 Jahre, Wilhelm Baumann für 80 und Irma Bierbaum und Herbert Dieckmann gar für 90 Jahre. ehr

     
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