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  • Do., 18. März 2021, 18:36 Uhr
    SCHULWEG: Kinder kommen dank der neuen Elternhaltestelle an der Goetheschule sicher zur Schule 

    Keine gefährlichen Wendemanöver mehr nötig

    Hier entlang! Erst machte die 4c in Begleitung von Lehrern, Ordnungsbehörde oder Polizei an mehreren Stellen rund um die Schule auf die neu eingeweihte Elternhaltestelle aufmerksam, dann markierten sie den Weg von der Haltestelle zur Schule mit aufgesprühten Fußspuren. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM – Früher war es ganz normal, dass die Kinder zu Fuß zur Schule gelaufen sind, heute bringen die Eltern ihren Nachwuchs möglichst bis vor die Tore der besuchten Lernanstalt und verbinden ihre Fahrt zur Arbeit oft mit dem Weg zur Schule. Das wiederum sorgt allerdings regelmäßig dafür, dass am Morgen rund um die Schulen in Lampertheim ein regelrechtes Verkehrschaos herrscht, was sich auch bei der Befragung der Bevölkerung im Rahmen von KOMPASS (KriminalProgrammSicherheitsSiegel) niedergeschlagen hat - dort bemängelten die Befragungsteilnehmer unter anderem auch die Schulwegesicherheit. Um hier Abhilfe zu schaffen, startete die Ordnungsbehörde das Projekt Sicherer Schulweg und führte an drei Lampertheimer Grundschulen Elternbefragungen zum Schulweg durch. Bei der Analyse der Goetheschule wurde nach mehreren Kontrollen schnell deutlich, dass es gerade im Bereich der Fußgängerampel in der Brunhildenstraße/ Hagenstraße durch das falsche Parken der Elterntaxis zu vielen Gefahrensituationen für die Schüler kommt. Auch an weiteren Stellen rund um die Schule ergaben sich weitere Gefahrenpunkte, die nun allesamt durch Poller und eingezeichnete Grenzmarkierungen für mehr Sicherheit der  Schüler sorgen sollen. Um den Elterntaxis schließlich eine Ausweichmöglichkeit zu bieten, wurde in der Jakobstraße auf der Höhe des Alfred-Delp-Platzes nun eine Elternhaltestelle eingerichtet, die die Goetheschule am Donnerstagmorgen mit Unterstützung der Ordnungsbehörde, der Polizei, des Elternbeirats sowie des Jugendbeirats einweihte. Um auf die neue Elternhaltestelle aufmerksam zu machen, positionierten sich die Schüler der Klasse 4c am frühen Morgen vor dem Beginn der ersten Stunde in Warnwesten und mit großen Plakaten ausgestattet rund um die Schule. „Ich kann die Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, ein Stück weit verstehen, deshalb war es auch so wichtig, die Zone zu entzerren“, meinte die Schulleiterin Christina Paz, die sich freut, dass nun keine gefährlichen Wendemanöver mehr nötig sind und die Schüler, die zu Fuß zur Schule kommen nicht mehr durch die Elterntaxis gefährdet werden. An der Elternhaltestelle stehen drei Parkplätze zum kurzen Halten zur Verfügung. Hier können die Kinder sicher auf der rechten Seite des Fahrzeugs aussteigen und müssen keine Straße mehr überqueren. Um den kurzen Weg zur Schule zu kennzeichnen, durften sich die Kinder der 4c am Donnerstagmorgen gleich noch kreativ betätigen und sprühten grellpinke Fußspuren auf den Gehweg. Entlang des Schulwegs bekommt die bisher noch weiße Mauer in den nächsten Tagen außerdem ein schickes Graffiti von Künstler RISEone, Tobias Kilian, der den Weg zur Schule mit verschiedenen Kindermotiven verschönern wird. Eva Wiegand

     

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