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  • Do., 07. April 2022, 11:44 Uhr
    RICHTFEST: Generalsanierung und Erweiterung der Lindenhofschule im Zeit- und Kostenplan 

    Kinder aus allen Klassen beim Richtfest – Umzug voraussichtlich 2023/2024

    Der Bau geht fix voran, das lobten auch die Kinder, die im Theaterstück berichteten, was die Handwerker alles zu tun haben.  Foto: Hannelore Nowacki


    GROSS-ROHRHEIM – Das Tannenbäumchen auf dem Dach zog die Blicke magisch an, die langen bunten Bänder wirbelten im kräftigen Wind herum. Richtfest war für die Lindenhofschule am Montagmorgen angesagt, nach dem offiziellen Baubeginn im Dezember 2020. Zum Richtfest ihrer Schule in der Beinstraße waren Kinder aus allen Klassen gekommen, in einer gut halbstündigen Wanderung von der Ausweichschule in der Schücostraße hatten sie es in die Beinstraße geschafft. Die muntere Schar wurde begleitet von ihren Lehrinnen Silke Cullmann und Sabrina Vu, die mit den Schülerinnen und Schülern den Tanz „Jerusalema“ einstudiert hatte sowie Verena Kopp, die als Leiterin der Theater AG mit den Kindern ein Stück als großes Lob an die Handwerker und alle am Bau Beteiligten gestaltet hatte. Landrat Christian Engelhardt als Schuldezernent des Kreises Bergstraße, der Bauherr für die Generalsanierung und Erweiterung der Lindenhofschule, hatte zum Richtfest in die zukünftige Mensa eingeladen. Hier war das kalte Büffet mit belegten Brötchen, Saft und Sekt aufgebaut und hier war die Bühne für die Aufführungen der Kinder. Unter den Gästen waren Handwerker, die Architekten, Mitarbeiter des Eigenbetriebs Schulen und Gebäudewirtschaft, der Kreiselternbeirat und Schulelternbeirat sowie die Lokal- und Landespolitik vertreten, die Schulleiterin Christiane Ritzert in ihrer Rede begrüßte. „So ein Fest wie heute gibt es nur einmal in der Karriere, wenn man Glück hat“, sagte Ritzert.  Allen am Bau Beteiligten dankte sie, die sich für die Sache eingesetzt haben, vor allem Landrat Christian Engelhardt an der Spitze und auch Astrid Hartmann, die der Schulleitung beim Umzug in die Schücostraße und beim Bau von der ersten Minute zur Seite gestanden habe. Ein großes Dankeschön richtete sie an die Kollegen, Eltern und Kinder. Im Theaterstück packten die Kinder noch einiges an Lob dazu. „Wer will fleißige Handwerker sehen, muss nach Groß-Rohrheim gehen“, war im Lied zu hören. Die Kinder hatten ihrer Sprechrolle entsprechend Schilder umgehängt. Was der „Bauherr“ zu sagen hatte, mag Musik in den Ohren der wertgeschätzten Handwerker gewesen sein: „Ihr seid einfach die Besten“. In lustigen Versen, gereimt von der stellvertretenden Schulleiterin Christine Lange-Haas, trugen die Kinder ihre Ausstattungswünsche vor, darunter Hängematten, ein Whirlpool, eine Rutsche und ein Streichelzoo, außerdem sollte Party sein. Aber keine Sorge, ein Mädchen beruhigte die Lage: „Wir haben die Wünsche heruntergeschraubt“. Landrat Engelhardt hatte gute Nachrichten mitgebracht. „Wir sind im Zeit- und Kostenplan“, was wichtig sei. Die achtzügige Schule sei stark renovierungsbedürftig gewesen und habe zur Ganztagseinrichtung mit Mensa erweitert werden müssen, was den Kreis Bergstraße 10,5 Millionen Euro koste, insgesamt investiere der Kreis in das Vorhaben 12 Millionen Euro. Im 2. Quartal 2023 sei die Fertigstellung geplant, der Umzug von der Schücostraße in die Beinstraße ist voraussichtlich im Schuljahr 2023/2024. Dann sind die Kinder der heutigen 2. Klasse in der 4. Klasse, rechnete Engelhardt vor. In der Mensa könnten zukünftig auch Veranstaltungen stattfinden. In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Rainer Bersch den Handwerkern für ihre „tolle Arbeit“. Er selbst sei hier Schüler gewesen. Bevor der nächste Höhepunkt draußen anstand, erhielt jedes Kind von Landrat Engelhardt einen der berühmten Goldhasen mit dem Glöckchen geschenkt. Wie es bei einem Richtfest Brauch ist, erklimmt ein Zimmermann das Dach, reimt den Weihespruch für das Haus und wirft zum guten Schluss sein Trinkglas in die Tiefe. So machte es auch Christopher Rinn hoch oben auf dem Rohbau. Hannelore Nowacki

    Der Rohbau ist traditionsgemäß geweiht, Zeit für die Feier in der Mensa beim geselligen Beisammensein. Foto: Hannelore Nowacki

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