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    SPENDE: Rotary Club Lampertheim spendet 1.500 Euro für Jugendarbeit des Familienzentrums St. Michael

    „Kinder und Jugendliche sind uns schon immer ein Anliegen“

    Freude beim Katholischen Familienzentrum über die beachtliche Spende des Rotary Clubs Lampertheim in Höhe von 1.500 Euro. Im Bild (von rechts): Yvonne Reis und Heike Kissel-Eltrop, Rotary-Club-Präsident Frank Kaus, Clubmeister Lothar Litters und Gerhard Keim. Foto: Hannelore Nowacki


    HOFHEIM – Im Katholischen Familienzentrum St. Michael in der Kirchstraße 59 war am Freitagnachmittag einiges los. In der Kita war eine Kindergruppe mit einem riesigen Stadtplan von Hofheim beschäftigt, der einen Großteil des Bodens bedeckte und mit allem bemalt war, was die Kinder sich vorstellen. Ein Kino darf da nicht fehlen. In einem anderen Raum waren Kinder ins Spielen vertieft. Auch Besucher waren gekommen, der Präsident des Rotary Clubs Lampertheim Frank Kaus und Clubmeister Lothar Litters hatten sich angemeldet und informierten sich bei einem Rundgang mit Leiterin Heike Kissel-Eltrop und der stellvertretenden Leiterin Yvonne Reis sowie Gerhard Keim vom Verwaltungsrat über die Einrichtung, die aktuellen Aktivitäten und die anstehenden Pläne. Von den sanierten Räumlichkeiten waren die Besucher ebenso angetan wie vom gelungenen Neubau, der sich nahtlos an den Bestand anschließt – die freundlichen Farben und moderne, einfallsreiche  Gestaltung mit machten Eindruck. Im Neubau befinden sich der neue Turnraum und der Wölkchenraum, in dem beispielsweise die Eltern-Kind-Kurse stattfinden. In der Jugendarbeit gibt es ganz konkrete Pläne, für deren Umsetzung jedoch die Mittel fehlten. Davon hatte Clubmeister Litters erfahren, der als Hofheimer im engen Kontakt mit dem Familienzentrum steht und sogleich den Clubvorstand informierte. Rotarier-Präsident Kaus berichtete in der Gesprächsrunde, wie kurzfristig das Anliegen im Vorstand behandelt und die Entscheidung gefällt wurde, dem Familienzentrum eine Spende in Höhe von 1.500 Euro zukommen zu lassen. „Wir haben kurze Wege“, erklärte der Präsident – und der Kassenwart habe die Spende schnell überwiesen. Das Geld werde in Musikinstrumente investiert, erklärte Leiterin Kissel-Eltrop, zum Beispiel für Bausätze zum Selbstbauen von Cajons, den Trommeln im Holzkistenformat. Im Blick ist schon eine Aktion mit dem jungen, talentierten Musiker und Sänger Jan Aaron Snaschel aus Hofheim. Gut angekommen sei der Singworkshop mit Barbara Boll im November. Auch in der Kunst des Malens und Gestaltens brauche man Material für die Kurse. Kunst steht bei Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs, was auch beim Graffiti-Workshop und der Graffiti-Aktion bei der Station des Kinderrechtspfads in der Bahnhofstraße deutlich wurde. Von vielen Talenten in allen Altersgruppen sprachen Heike Kissel-Eltrop und Yvonne Reis, die im Familienzentrum gefördert werden können. Hannelore Nowacki

     

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