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  • Do., 12. April 2018, 23:16 Uhr
    Projekte „Sicherer Schulweg“ und „Grüne Meile 2018“ vom 16. April bis 18. Mai

    Kinderkommissar Leon traf Schulkinder auf dem Schillerplatz

    Großer Empfang für den Kinderkommissar Leon im Live-Format, den Bürgermeister Gottfried Störmer bei der Eröffnungsveranstaltung der Projekte „Sicherer Schulweg“ und „Grüne Meile“ willkommen hieß. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Zwei Projekte, eine Eröffnungsveranstaltung – am sonnigen Mittwochmorgen kam Bürgermeister Gottfried Störmer zur Begrüßung der Kinderschar, die sich auf dem Schillerplatz in großer Runde aufstellte. Begleitet wurde Störmer vom Fachbereichsleiter des Ordnungsamtes Uwe Becher, Polizeioberkommissar Dirk Neumann sowie von Silke Reis und Marcel Getrost von der Jugendförderung der Stadt Lampertheim. Sie alle sind an den Projekten beteiligt. Bürgermeister Störmer sprach zunächst das Projekt „Sicherer Schulweg“ und die Hilfeinseln an. „Habt ihr schon von den Hilfeinseln gehört?“, fragte er in die Runde. „Ja“ war vielfach zu hören, wenngleich etwas schüchtern. 2008 wurde das Projekt auf Initiative des Lampertheimer Agenda-21-Arbeitskreises „Familiennetzwerk“ eingeführt, erklärte der Bürgermeister. Mittlerweile kooperieren die Lampertheimer Grundschulen der Kernstadt, die Jugendförderung, das Ordnungsamt und die Lampertheimer Polizei beim Projekt „Sicherer Schulweg“. Den Schulweg selbständig und selbstbewusst zurücklegen und Sicherheit im Verkehr gewinnen, ist ein Ziel, das durch den jährlichen Jahrgangsklassenwettbewerb der drei Grundschulen erreicht werden soll. Der Appell an die Eltern: Lieber nicht die Kinder im Auto zur Schule fahren. Polizeioberkommissar Neumann denkt dabei an den starken Verkehr an den Schulen. Rund 60 Hilfeinseln als Anlaufstellen für Kinder, wenn sie von Fremden angesprochen werden oder sonstige Hilfe brauchen, sind in Lampertheim und den Stadtteilen Hofheim und Hüttenfeld in Geschäften, Banken, Arztpraxen und anderen Stellen vorhanden. Durch die Symbolfigur „Kinderkommissar Leon“ sind sie erkennbar. Bei den Kindern kommt der Kinderkommissar Leon gut an, auch wenn er als kleines Plüschtier oder im lebensgroßen Live-Format auftritt. Als großer Überraschungsgast im Leon-Kostüm kam dann der Kinderkommissar Leon von der Polizeidirektion Bergstraße aus der Schillerschule heraus. Von den Kindern umringt, verschenkte er Anstecker und händigte die begehrten Kinderkommissar-Ausweise aus. Die vierte Klasse der Pestalozzischule mit Schulleiterin Yvonne Münzberg hatte sich vorbildlich zu Fuß auf den Weg zum Schillerplatz gemacht und schaffte die Strecke in sehr guten vierzig Minuten. Nur ein paar Schritte hatten dagegen die Kinder der Schillerschule zu gehen. Mit Schulleiterin Annette Wunder-Schönung nahmen die erste und dritte Klasse an der Veranstaltung teil. Der angekündigte Kinderrat der Goetheschule mit Schulleiterin Margarete Veltman konnte nicht kommen. Schulleiterin Wunder-Schönung dankte der Stadt Lampertheim für die Organisation des Projekts „Grüne Meile“ und erklärte, dass in der Schillerschule für jede Meile eine Murmel in ein Glas komme, die jede Woche gezählt werden. Was die Kinder der Pestalozzischule vorgemacht haben, ist auch das Ziel des zweiten Projekts „Grüne Meilen“ – für umweltfreundliche und nachhaltige Bewegung sorgen.
    Kinderkommissar Leon verteilte die begehrten Anstecker und Kinderkommissar-Ausweise. Foto: Hannelore Nowacki

    Zur Schule und nach Hause zu Fuß gehen, das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen bringt in den vier Projektwochen vom 16. April bis 18. Mai „Grüne Meilen“ ein. Das Projekt soll zugleich dazu anregen, sich auch außerhalb der Kampagne klimafreundlich zu bewegen. Jede Meile kann in Form eines Aufklebers in das zugehörige Kindermeilen-Sammelalbum geklebt werden. Seit 2009 machen Lampertheimer mit. Zum siebten Mal können sich Erwachsene, Vereine und Institutionen aus Lampertheim beteiligen, um die Kinder zu unterstützen. Jeder kann entscheiden, wie lange er die „Grünen Meilen“ mitsammeln möchte, von einem Tag bis zu vier Wochen ist alles möglich. Beide Projekte laufen parallel in der Zeit vom 16. April bis 18. Mai. Bei einer Veranstaltung am 12. Juni erhält Bürgermeister Störmer die Anzahl der gesammelten „Grünen Meilen“ in Form von Plakaten, um diese dann an das Klima-Bündnis, einem Zusammenschluss von 1600 europäischen Städten und Gemeinden weiterzuleiten. Hannelore Nowacki






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