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  • Do., 12. Mai 2016, 12:40 Uhr
    Studentinnen der FH Worms mit eingebunden / Maßvoller Rückschnitt am Altrhein geplant

    Kleine, aber stetige Schritte für den Tourismus

    LAMPERTHEIM – Der Tourismus ist und bleibt ein Hauptanliegen in der Spargelstadt – dies betonte Bürgermeister Gottfried Störmer im Rahmen eines Magistratspressegeprächs am Mittwoch. So wurde jüngst eine Zusammenarbeit der Fachhochschule Worms gestartet: Im Masterstudiengang Touristik wurden zwei Arbeitsgemeinschaften gebildet, die sich intensiv mit dem Tourismusstandort Lampertheim auseinandersetzen. Einerseits steht für die Studentinnen dabei das Thema Radausflüge im Fokus, andererseits die Vermarktung von Events in Lampertheim im allgemeinen.

    Insgesamt besteht in Lampertheim sowohl in der Bevölkerung als auch bei verschiedenen Gruppen und Vereinen ein reges Interesse, den Tourismus in Lampertheim voranzubringen, so Bürgermeister Störmer. „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit in diesem Bereich”, kündigte er eine Infoveranstaltung an, in deren Anschluss verschiedene Arbeitsgruppen zur Intensivierung dieses Themas gebildet werden sollen. Diese wird nach der Sommerpause stattfinden. Carmen Daramus ist zudem derzeit dabei, eine Projektstrukturierung aufzuzeigen, um einen geregelten Ablauf zu ermöglichen.

    Sinnvoll wäre ein Informationszentrum am Fährhaus am Biedensand, ergänzte das Stadtoberhaupt. Der Odenwaldklub ist in diesem Zusammenhang bestrebt, auf ehrenamtlicher Basis Führungen durch den Biedensand anzubieten. Hier wäre nee Ausstellung und eine gezielte Information rund um das Naherholungsgebiet wünschenswert – mit Verweis auf die nahe gelegene Kernstadt.

    Ein wesentlicher Aspekt im Bereich des Tourismus ist der Altrhein. Um diesen wieder wortwörtlich besser sichtbar zu machen, fand bereits ein Vor-Ort-Termin mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt statt. „Der Blick vom Damm auf den Altrhein ist derzeit durch dichten Baum- und Strauchwuchs versperrt. Wir haben gemeinsam überlegt, wie die Natur in diesem Bereich maßvoll zurückgeschnitten und reglementiert werden kann. Dies wird natürlich erst im Herbst oder Winter und unter Einbeziehung der Unteren Naturschutzbehörde erfolgen”, betonte Störmer. „Wir gehen kleine, aber stetige Schritte für den Tourismus in Lampertheim.” Benjamin Kloos

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