BÜRGERSTIFTUNG: Das Projekt der Bürgerstiftung „Leah und Leo machen Kultour“ geht in die zweite Runde / Weitere Paten gesucht
Kleines Tanzevent im KamÜ
Mias gekonnte Choreographie brachte Kinder und Erwachsene zu ganz beschwingtem Aufführen zweier schwungvollen, froh machenden Tänzen. Foto: oh
BÜRSTADT – Am Sonntag Mittag fand die erste Veranstaltung 2024 von Leah und Leo ganz im Zeichen des Tanzens statt. Unter der kompetent versierten Anleitung von Mia Öztürk, selbst Patin seit der Gründung des Projektes vor einem Jahr, lernten 15 Kinder, im Alter von durchschnittlich neun Jahren und neun Erwachsene zu den Liedern Wildberry Lillet und Despecha eine Reihe von multikulturellen Schrittfolgen. Ruck zuck waren alle auf den Beinen und auch etwaige Sprachbarrieren durch Musik und Tanz im Handumdrehen überwunden.
Genau das ist das Ziel des Projektes „Leah und Leo machen Kultour.“
Projektinitiatorin Silke Vetter-Kissel hat sich das genau so gewünscht, als erstmals zehn Kinder mit genauso vielen Paten letztes Jahr um diese Zeit ausrückten um im Technoseum in Mannheim Papier zu schöpfen. Es folgten eine Führung im Herzogenriedpark, sowie ein gemeinsamer Tierpark- und Theaterbesuch. Alles stets verbunden mit Picknick, Eis- oder Pizzaessen. Verpflichtend, aber gerne gemacht von Kindern und ihren Paten, ist stets das liebevolle Führen eines Kulturtagebuches, damit auch zuhause noch das Erlebte gezeigt und besprochen werden kann.
Für den 21. April steht der nächste Kulturausflug ins Planetarium nach Mannheim an. Da sich bereits zum Tanzen etliche neue Kinder eingefunden haben ergibt sich natürlich weiterhin ein Bedarf an Paten, die bereit sind die Kinder und das vorhandene Team zu bereichern. Weil sich die meisten Kinder 2023 so wohl bei den Kultouren fühlten, möchte die Bürgerstiftung ihnen ein weiteres Jahr mit Ausflügen ermöglichen.
Silke Vetter-Kissel und die anderen Paten freuen sich über neue Begleiter, die sich jetzt angesprochen fühlen bzw. Spaß am Geschilderten haben. zg