SERIE MIT-MACH-WEGWEISER: Aus der Broschüre „Lampertheim (mit)erleben!“: Aktion „Güner Daumen“ / Ereigniswald / Klimafreundliches Lampertheim
Klima retten in Lampertheim
Die Pflanzung eines Obstbaumes in einem der Ereigniswälder ist nicht nur eine Aktion zur Erinnerung an ein ganz besonderes Ereignis, sondern auch aktiver Umweltschutz. Foto: Nadine Schütz
LAMPERTHEIM – Die Broschüre „Lampertheim (mit)erleben!“ ist die geballte Ladung Information über das, was die Bürgerinnen und Bürger in Lampertheim in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur und Ehrenamt erwartet. Und über Institutionen, Vereine, und sonstige Gruppen in ebendiesen Bereichen, bei denen man sich informieren, Unterstützung holen oder selbst engagieren kann.
Klimafreundliches Engagement ist beispielsweise mit der Pflanzung eines Baumes im Ereigniswald möglich. Etwa anlässlich der Hochzeit oder einer Geburt können Lampertheimer Bürgerinnen und Bürger in ausgewiesenen Gebieten einen Apfel-, Kirsch, Birn- oder Pflaumenbaum pflanzen lassen. Insgesamt fallen dafür Kosten in Höhe von 130 Euro an. Diese beinhalten die Beschaffung des Baumes, die fachgerechte Pflanzung und die regelmäßige Pflege durch die Stadtgärtnerei. Die Ernte ist schließlich der Nutzen des „Besitzers“. Aktuell können in den Ereigniswäldern „Rosenstock III / Neuschloßstraße“ und „In den Rheinlüssen“ Bäume gepflanzt werden.
Diese ist nur eine von vielen Möglichkeiten sich an der Klimafreundlichkeit Lampertheims zu beteiligen. Weitere Informationen zum Thema Ereigniswald und anderen Inhalten wie Biodiversität oder Grünpatenschaften findet man auf www.lampertheim.de oder direkt bei Jannik Uhrig, Ansprechpartner für die Grün- und Projektplanung der Stadt Lampertheim. Zudem informieren die Technischen Betriebsdienste mit der Aktion „Grüner Daumen“ regelmäßig über aktuelle Themen wie Dach- und Fassadenbegrünung oder bienenfreundliche Pflanzungen. Die Termine werden zeitnah veröffentlicht.
Geht es um private Grundstücke, kann das Förderprogramm „Klimafreundliches Lampertheim“ dazu beitragen, den Anteil begrünter Flächen in der Kernstadt und den Ortsteilen zu erhöhen. Ob Entsiegelung und Begrünung von befestigten Flächen, die Umgestaltung eines Schottervorgartens oder die bereits genannte Dach- und Fassadenbegrünung, für alle Klimaschützer und jene, die es noch werden wollen, hält Michelle Göck, Fachdienst Tiefbau, jede Menge Informationen bereit. Wer sich lieber online informiert, wird auf www.lampertheim.de fündig. Nadine Schütz