
BÜRSTADT – Bereits zum 14. Mal richtete der 1. Judo-Club Bürstadt sein Krümel-Randori aus, das sich speziell an Wettkampfeinsteiger und Judokas mit wenig Wettkampferfahrung richtet. Dies bedeutet aber nicht, dass die jungen Wettkämpfer nicht mit viel Einsatz und Ehrgeiz auf die Matte gingen. Entsprechend unterstützt und angefeuert durch die Trainer und Angehörigen ging es zunächst für 60 Judokas der U10 los. Traditionell startete das Turnier mit einem gemeinsamen aufwärmen unter der Anleitung von Klemens Timm. Hier wurden auch die Wettkampfregeln noch einmal erklärt. Bei diesem Turnier sind jedoch anders als bei den meisten anderen Turnieren zwei Ippons (voller Punkt) erforderlich, um den Kampf zu gewinnen. Außerdem werden die Punkte im Kampf addiert und sollte ein Judoka keine zwei Ippons schaffen, gewinnt der Judoka mit den meisten Punkten. Im Anschluss starteten die Judokas der U12 mit dem Turnier, auch hier stand zunächst das gemeinsame Aufwärmen auf dem Programm.
Das gute Konzept und der reibungslose Ablauf haben sich mittlerweile herumgesprochen, so kamen die jungen Kämpferinnen und Kämpfer von insgesamt 15 Vereinen aus drei Bundesländern. Der für das Turnier verantwortliche Jugendwart Frank Ruckteschler war entsprechend zufrieden mit dem Ablauf und dankte den zahlreichen Helferinnen und Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich ist. „Das Konzept, den jungen Judokas möglichst viel Kampfzeit zu ermöglichen, hat sich bei den anderen Vereinen rumgesprochen und erfreut sich großer Beliebtheit. Daher sind wir seit einigen Jahren bereits frühzeitig ausgebucht und man bewegt sich an der Kapazitätsgrenze“, berichtet Ruckteschler zufrieden. Betreut wurden die jungen Judokas durch die Trainer Klemens Timm und Dimitar Atanassov. zg
Für den ersten Judo-Club gingen folgende Judoka auf die Matte:
In der U10
Platz 1: Paul Wiedemann
Platz 2: Isabella Loos, Jonas und Ben Frödert
Platz 3: Anton Graf, Finn Schneider und Nico Reinert
In der U12
Platz 1: Kijano Krause, Niklas Peter und Ben Walter
Platz 2: Amir Eyhrari und David Metzger
Platz 3: Alex Dyankov und Christos Ntenas
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