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  • Mi., 06. April 2022, 10:00 Uhr
    1. LAMPERTHEIMER HACKATON: Premiere am 30. April / Spaß am Programmieren einzige Voraussetzung / Preisgeld in Höhe von 2.022 Euro

    Kreative Lösungen für digitale Herausforderungen gesucht

    Hoffen auf kreative digitale Ideen und Anwendungen als Ergebnis des 1. Lampertheimer Hackaton: Ideengeber Frederic Heigel (Mitte), der Erste Stadtrat Marius Schmidt (l.) und Jennifer Fröhlich von der Jugendförderung (r.). Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Die digitalen Herausforderungen unserer Zeit sind gerade für Verwaltungen von großem Ausmaß, nicht erst seit Corona. Denn durch das Onlinezugangsgesetz sind die Kommunen verpflichtet, bestimmte Dienstleistungen digital zur Verfügung zu stellen – so auch die Stadtverwaltung Lampertheim.

    Um entsprechende Lösungen zu finden, benötigt es Menschen mit kreativen Ideen, Menschen mit Begeisterung – Menschen wie Frederic Heigel. 

    Denn dieser inszeniert, unterstützt durch Maximilian Thode, Fachdienstleiter IT und Organisation bei der Stadt Lampertheim, sowie dem Ersten Stadtrat Marius Schmidt und Jennifer Fröhlich von der Jugendförderung, den 1. Lampertheimer Hackaton. Dieser findet am 30. April um 14 Uhr im Sitzungssaal des Stadthauses in der Römerstraße 102 statt.

    Der Hackaton richtet sich an Auszubildende, Schülerinnen und Schüler und Studierende, die Spaß am Programmieren haben. Aber auch jeder andere, der coole Ideen hat ist willkommen, denn es gibt keine Altersbegrenzung. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, zwischen drei verschiedenen „Challenges” zu wählen: Die erste Challenge beinhaltet die Aufgabe, ein Tool zu programmieren, mit dem Vereine einfach passende Fördergelder finden können – sozusagen eine kleine Suchmaschine mit Mehrwert für das vielfältige Vereinsleben in der Spargelstadt. Die zweite Challenge wird das Programmieren eines Online-Ticketverkaufsystems für städtische Veranstaltungen sein. Für die dritte Challenge gilt es, eine Kommunikationsplattform für das Jugendbeteiligungsprojekt „8er-Rat” zu programmieren. Grundsätzlich kann eine Challenge gewählt werden, aber auch eigene kreative Ideen, die der Verwaltung im digitalen Bereich weiterhelfen können, sind gerne gesehen. Zudem haben die Teilnehmer die Möglichkeit, als Einzelperson oder als Gruppe zu arbeiten.

    Alle Interessierten werden am 30. April um 14 Uhr eingeladen. Dort wird das Projekt vorgestellt und die jungen Programmiererinnen und Programmierer haben die Möglichkeit, schon erste Ideen umzusetzen. Während der Veranstaltung wird die Jugendförderung dafür sorgen, dass die Teilnehmer mit ausreichend Getränken und Snacks versorgt werden. Mitzubringen sind lediglich ein eigener Laptop und viel Freude am Programmieren.

    Im Anschluss an die Veranstaltung kann bis zur Abschlusspräsentation, die am 1. Juni stattfindet, an den Projekten zu arbeiten. An diesem Tag stellen die Teilnehmer der Jury, die aus fachfremden und fachnahen Personen besteht, ihre Projekte vor. Diese werden von der Jury bewertet, so dass die erste frei Plätze ermittelt werden können. Die Gewinner erwartet ein stattliches Preisgeld: Für den Erstplatzierten oder die Erstplatzierte gibt es 2.022 Euro zu gewinnen – abgelehnt an die Jahreszahl des 1. Lampertheimer Hackaton. Das Ziel der Stadtverwaltung ist, die Idee der entwickelten Anwendung hausintern umzusetzen und vor allem auch, junge, lokale und kreative Köpfe zu fördern.

    Tolle Chance für junge Menschen

    „Dies ist eine Premiere: Es ist ein bürgerschaftlicher Wettbewerb, um Menschen zu animieren, mit ihren Ideen uns bei den Herausforderungen für die Verwaltung im digitalen Bereich zu unterstützen”, erläuterte Marius Schmidt. „Es gilt, einen sichtbaren Mehrwert und Ideen zu generieren, welche die Stadt bereichern können. Frederic Heigel kam mit dieser Idee auf uns zu, in anderen Städten wurden Hackatons wie dieser bereits erfolgreich umgesetzt. Vielen Dank auch an Maximilian Thode für die Unterstützung. Wer am 30. April Lust hat zu kommen, ist herzlich willkommen. Wir freuen uns auf sichtbare Ergebnisse.” 

    Frederic Heigel ist froh, mit seiner Idee des Hackaton bei der Stadtverwaltung auf offene Ohren gestoßen zu sein. „Im Sommer 2021 bin ich auf Marius Schmidt zugegangen. Viele Städte machen Hackatons, warum nicht auch so eine coole Stadt wie Lampertheim? Ich freue mich, jungen Menschen die Chance geben zu können, nach Corona Ideen einzubringen und sich endlich wieder gegenseitig vernetzen zu können. Wettbewerbe und Zusammenkünfte wie diese sind sehr wichtig. Es würde mich freuen, tolle digitale Lösungen für die Verwaltung zu finden, in entspannter und lockerer Atmosphäre.”

    Jennifer Fröhlich freut sich, „dass wir ein weiteres Angebot für junge Menschen schaffen können. Ich bin besonders auf die Ergebnisse der dritten Challenge gespannt, wenn es um die Kommunikationsplattform für das Jugendbeteiligungsprojekt ‚8er-Rat’ geht.”

    Jugendliche aus der gesamten Region sind willkommen, sind sich die Organisatoren einig. Weitere Informationen sind ab er kommenden Woche unter hackaton.lampertheim.de zu finden. Benjamin Kloos

     

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