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  • Mo., 07. September 2020, 16:01 Uhr
    LGL: Schülerinnen und Schüler im Rahmen des „Europäischen Schulwettbewerbes Kunst” ausgezeichnet 

    Kreative Zeichen für Klimaschutz und den Blick auf die Welt ohne Handy

    Wie bunt und schön die Welt sein kann, wenn man sie mit eignen Augen und nicht nur mit dem Handy erblickt, zeigen Elena Mecha und Leja Kohlmann. Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Es war eine besondere Preisverleihung, die am Montag im Schulhof des LGL stattfand: Im Bereich Kunst des jährlichen Europäischen Wettbewerbes für Schülerinnen und Schüler konnten gleich mehrere Schülerinnen des Lessing-Gymnasiums als Landes- und Bundessieger ausgezeichnet werden, darüber hinaus gab es zahlreiche Anerkennungsurkunden. Beteiligt hatten sich unter anderem die ehemaligen 6. und 9. Klassen der beiden Kunstlehrer Elke Mayer und Gerrit Stevens. 

    Eigentlich hätte die Ehrung bereits im vergangenen Schuljahr stattgefunden, dies war aber aufgrund von Corona nicht möglich. „Wir freuen uns, dass wir die Preisverleihung jetzt durchführen können und wir sind stolz und froh, dass sich Elke Mayer mit ihren Klassen seit Jahren bei diesem Wettbewerb beteiligt”, begrüßte Schulleiterin Silke Weimar-Ekdur die Preisträger – unter ihnen auch eine Schülerin, die mittlerweile nicht mehr in Lampertheim wohnt und das LGL besucht, aber eignes wegen der Preisverleihung gekommen war. „Dies zeigt die Bedeutung des Wettbewerbes, auch und gerade für unsere Schule, denn das LGL ist Europaschule. Nicht nur der Fachbereich Kunst, sonder auch weitere Fachbereiche hätte sich beim Europäischen Wettbewerb engagiert. Die kreativen Arbeiten werden heute aber in besonderer Weise gewürdigt, denn der europäische Gedanke wird durch diese weitergetragen.” 

    Lea Gutschik, Sura Ates und Celia Kaya beschäftigen sich mit dem Thema Klima und den negativen Auswirkungen auf „Mutter Natur”. Foto: oh


    „Es gibt in jedem Jahr drei Themen für jede Altersstufe, wir entscheiden immer gemeinsam, welches wir wählen”, erläuterte Elke Mayer. Etwa 100 Schüler des LGL haben im vergangenen Jahr teilgenommen – mit tollem Erfolg. Denn insgesamt fünf Schülerinnen erhielten sowohl einen Landes- als auch einen Bundespreis und bekamen hierzu von Elke Mayer eine Urkunde, einen Buchgutschein sowie ein persönliches Geschenk überreicht: Darunter waren aus der ehemaligen 6. Klasse Elena Mecha und Leja Kohlmann, die sich wie ihre Mitschülerinnen und -schüler intensiv mit der Frage „Was würde sich ändern, wenn morgens kein Handy da wäre und welche Dinge würde man vielleicht neu entdecken?” auseinandersetzten. In einem farbenfrohen Bild zeigten sie die Welt von ihren schönsten Seiten, mit Bergen, Meer und einem Sonnenaufgang, den beide gemeinsam genießen – und mit dem Hinweis und der Aufforderung, die Welt mit den eigenen Augen zu sehen. Die ehemaligen Neuntklässlerinnen Lea Gutschik, Sura Ates und Celia Kaya hatten sich mit dem Thema „Klima” auseinandergesetzt. speziell vor dem Hintergrund, dass „uns Europäerinnen und Europäern der Wunsch nach sauberer Luft und intakter Umwelt verbindet. Doch die wenigsten sind bereit, dafür auf Gewohnheiten oder Luxus zu verzichten.” Hierzu galt es, Lösungsvorschläge zu gestalten und sich für den Erhalt der Umwelt einzusetzen. Auch dies gelang in beeindruckender Art und Weise, „Mutter Natur” wurde als Gesicht dargestellt — die eine Hälfte grün und mit Blume im Gesicht, die andere Hälfte mit einer Träne im Auge, Schmutz und Wunden auf der Wange und an den Lippen sowie einer Plastikschlinge, die sich in den Hals schneidet.

    Landessieger mit ihren jeweiligen Bildern – und damit ebenfalls mit einer Urkunde und einem Buchgutschein geehrt – wurden Anina Benke, Maya Kimmel, Charlotte Bieder, Felix Hofer und Elisa Horlé. Weitere neun Schülerinnen erhielten eine Anerkennungsurkunde.

    Die Fachbereichsleiterin Kunst des LGL, Monika Hebekker, nutzte die Gelegenheit, die Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme für die anstehende mittlerweile 68. Auflage des Europäischen Wettbewerbes zu motivieren. „Digital EU — and you?!? lautet das Motto. Dabei geht es darum, wie ihr mit der Digitalisierung und den sozialen Meiden umgeht und welche Auswirkungen die Digitalisierung auf unsere Umwelt hat. Auf die Ergebnisse kann man schon heute gespannt sein. Benjamin Kloos

     

     

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