Kreisvorstand der MIT-Bergstraße im Regionallabor Lautertal
Der Kreisvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Bergstraße (MIT) traf sich zu seiner jüngsten Vorstandssitzung im Regionallabor Bergstraße-Odenwald in Lautertal-Elmshausen. Foto: oh
KREIS BERGSTRASSE – Der Kreisvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Bergstraße (MIT) traf sich zu seiner jüngsten Vorstandssitzung im Regionallabor Bergstraße-Odenwald in Lautertal-Elmshausen, in dem beispielhaft ein Raum zur Stärkung der Zusammenarbeit im ländlichen Raum geschaffen wurde.
Alexander Bode präsentierte den Vorstandsmitgliedern zu Beginn der Sitzung das Projekt. Im Rahmen eines vom Bundesinnenministerium geförderten Projekts wurde ein leerstehender Raum in der Lautertalhalle zu einer vielfach nutzbaren Anlaufstelle umgewandelt. Der Raum verfügt nicht nur über moderne Möbel mit Schreibtischen und eine vollständige Ausstattung für kreative Besprechungen, sondern ebenfalls über notwendige Geräte zu Präsentationen und die Durchführung von Online-Meetings. „Mit diesem Raum wollen wir zeigen, wie der ländliche Raum von den Möglichkeiten des digitalen Wandels profitieren kann“, so Bode bei der Vorstellung. Das Projektteam um Bode zählt nun darauf, dass Vereine, Bürgerinitiativen, die Verwaltung aber auch Unternehmen diese Möglichkeiten nutzen. Ein Themenschwerpunkt sind die Rahmenbedingungen für ein flexibles Arbeiten. „Mit der modernen Ausstattung und gleichzeitig schnellem Internet-Zugang haben wir alle Voraussetzungen für Berufstätige und Selbständige für gute Arbeit in einem beruflich-sozialen Umfeld. Unser Ziel ist es, Pendlerströme in die Städte zu reduzieren, indem wir den Menschen wohnortnah perfekte Arbeitsbedingungen bieten,“ so Alexander Bode, der den Projektteil „Co-Working“ verantwortet.
Die Mitglieder des Kreisvorstands der MIT zeigten sich von der Initiative und der Umsetzung begeistert: „Es sind genau solche innovativen Initiativen, mit denen der Wandel zur Stärkung des ländlichen Raums positiv gestaltet werden kann. Für den ländlichen Raum ist das Regionallabor ein gelungener Ansatz, der sich auch einfach auf andere Kommunen in der Region übertragen lässt“, so Wilkes, der als ehemaliger Landrat des Kreis Bergstraße bestens mit der kommunalen Situation vertraut ist.
Persönlich dafür kämpfen, dass dieses Projekt erfolgreich fortgesetzt wird, will der gerade gekürte Bürgermeister Kandidat der CDU im Lautertal, Dr. Christian Lannert. Er stellte sich mit seinen Ideen und Vorstellungen für die Entwicklung des Lautertals dem MIT-Kreisvorstand vor. Die Mittelständler begrüßten ausdrücklich, dass Christian Lannert sich zum Ziel gesetzt hat, die Lautertaler Bürger gerade bei den rasant steigenden Energiekosten von unnötigen weiteren Abgaben zu entlasten, die Verwaltung effizienter aufzustellen und vor allem Unternehmertum im Lautertal persönlich tatkräftig zu unterstützen “Mit diesen Ansätzen sieht die MIT gute Chancen, dass die Gemeinde Lautertal endgültig aus ihrer Finanzmisere heraus geführt werden kann, in der sie sich seit vielen Jahren befindet. Die Grundsteuer in Lautertal ist beispielsweise weiterhin eine der höchsten in Deutschland”, so die MIT-Bergstraße. zg