Volksbühne feiert mit neuem Lustspiel am 8. November in der Notkirche Premiere – Kartenvorverkauf am 25. und 27. Oktober
„Kuddlmuddl oam Gerischd“
„Kuddlmuddl oam Gerischd“ ist das neue Lustspiel der Volksbühne in drei Akten – lustige Verwicklungen, witzige Dialoge und Pointen erwarten die Zuschauer bei den insgesamt 16 Vorführungen. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Tor! Tor! Oder doch nicht? Auf dem Fußballplatz ging es hoch her, ein Wort gab das andere – und man trifft sich vor Gericht wieder. Hat der Schiedsrichter falsch gepfiffen? Und was passierte dann genau? Peter Bischof hat aus einem stets aktuellen Thema für die Volksbühne ein Lustspiel in Lampertheimer Mundart geschrieben: Beim „Kuddlmuddl oam Gerischd“ in drei Akten ist mit allerlei Verwicklungen und viel Witz zu rechnen, eine etwa zweistündige Herausforderung zum Lachen. Eine Verschnaufpause ist nach dem zweiten Akt vorgesehen. Klartext wird auf der Bühne gesprochen, der in Loambadda Mundaad ein besonderes Vergnügen ist.
Soviel kann an dieser Stelle schon verraten werden: Bei der Verhandlung hat es der Gerichtsrat (Gerhard Baum) mit einem temperamentvollen Beklagten (Peter Bischof) zu tun, auch weitere Beteiligte neigen zur Aufmüpfigkeit. In die Streitsache vor dem Schiedsgericht sind zwei Lampertheimer Vereine verwickelt, der FC Olympia und der VFB, aber: „Handlungen und Personen sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Vorgängen oder Personen wäre rein zufällig und nicht beabsichtigt“. So steht es im Programm geschrieben und so bekräftigte es der Geschäftsführer der Volksbühne Gerhard Baum, der auch Regie führt. Dabei schöpft Autor Peter Bischof aus seinem reichen Erfahrungsschatz auf dem Spielfeld.
Damals, in seiner aktiven Phase in beiden Fußballvereinen, als seine Spielerposition noch „rechter Läufer“ hieß, sei es nicht anders gewesen als heute, findet Peter Bischof: „Solche Dinge werden immer wieder passieren“. Natürlich sei auch vor vierzig Jahren auf den Schiedsrichter „geschennt worre“. Bei den Proben geht es jetzt richtig zur Sache, denn am 8. November findet die Premiere statt. Der Eintritt von 7 Euro ist seit vielen Jahren gleich geblieben. Die „Schauschbeela“ sind Gerhard Baum, Klaus Jenner, Claudia Mandel, Michael Tschirner, Peter Bischof, Stephanie Seelinger, Michael Heiß und Ilse Prüssing sowie die beiden neuen Talente Nadine Wegerle und Florian Uhl.
Hannelore Nowacki
Information
Die Volksbühne e.V. spielt im Oktober an elf Tagen, im Januar sind es fünf Aufführungen: Am 8., 10, 12., 14., 15., 18., 21., 22., 25., 28. und 29. November sowie am 9., 10., 13., 16. und 17. Januar. Ort: ehemalige Notkirche, Römerstraße 94. Beginn 20 Uhr. Eintritt 7 Euro. An zwei Tagen findet der Kartenvorverkauf statt: Am Samstag, 25. Oktober von 8 bis 12.30 Uhr sowie am Montag, 27. Oktober von 9 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr im Hof von Schuhhaus Hörmann, Wilhelmstraße, Telefon 06206/4205. Kartenreservierungen vor diesem Termin können nach Mitteilung der Volksbühne nicht angenommen werden.