
LAMPERTHEIM – Mit der Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Lampertheim“ (GfL) gibt es eine neue politische Kraft in der lokalen Parteienlandschaft. Die GfL versteht sich als Zusammenschluss engagierter Bürger, um in Sachen Kommunalpolitik sachlich, transparent und bürgernah Verantwortung zu übernehmen. „Wir orientieren uns an der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und setzten auf Zusammenarbeit, statt auf Konfrontation“, so die Vertreter der GfL im Gespräch mit dem TiP. Ihre Feuertaufe erlebt die Wählergemeinschaft bei der anstehenden Kommunalwahl am 15. März. Der Einzug ins Stadtparlament sei durchaus realistisch. Man verstehe sich als „Kümmerer und Sprachrohr für die Menschen“, erläutert Sprecher Karl-Heinz Horstfeld.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt u.a. in der Stärkung von Vereinen, Ehrenamt und Freizeitangeboten, um das gesellschaftliche Leben weiter zu fördern, den Zusammenhalt zu stärken und die kulturelle Vielfalt zu erhalten. Auch stehe man für eine generationengerechte und solide Haushaltspolitik. „Die Stadt hat über 6 Millionen Euro Schulden“, erklärt Karl-Heinz Lepper. Dennoch sei er davon überzeugt, dass im sozialpolitischen Bereich generationenübergreifend mehr Gestaltungsspielraum vorhanden ist. Wie auch Helmut Steffan betont, müsse es das Ziel im Stadtparlament sein, einen gemeinsamen Konsens zu finden, um Sparpotenzial auszuloten. Nicht die Suche nach den Schuldigen stehe im Vordergrund. „Wir wollen gemeinsam Lösungen finden“, fügen beide an. Die Kommune sei nunmal chronisch unterfinanziert, das sei Fakt. Seriöse Vorschläge im politischen Alltag zu unterbreiten sei ein weiteres Anliegen, wie Ralf Kratz formuliert. Mit gesundem Menschenverstand möchte er Vorhaben aber auch kritisch hinterfragen.
Authentisch, ehrlich und transparent will man auf der kommunalpolitische Bühne überzeugen. Durch einen Vertreter im Stadtparlament soll die erste Hürde genommen werden. Die GfL hofft bei der anstehenden Wahl auf einen Vertrauensvorschuss durch den Wähler. „Nur dann habe man die Möglichkeit der Mitsprache, könne sich über Planungen und Projekte detailliert informieren oder in den Ausschüssen Anfragen stellen, erklärt Karl-Heinz Horstfeld, der bereits über langjährige Erfahrung als Parlamentarier bei den Altparteien verfügt. Jetzt ist er bereit für einen Neuanfang mit der GfL und möchte mit seinen Mitstreitern die nötigen Strukturen aufbauen. Im Erfolgsfall stehe die GfL auch für Koalitionen zur Verfügung. Voraussetzung sei natürlich eine größtmögliche Schnittmenge mit dem eigenen Programm, so die GfL-Vertreter mit einem Augenzwinkern. Als offene Gemeinschaft seien interessierte Bürger herzlich eingeladen, sich mit Ideen oder aktivem Engagement einzubringen. Das gilt auch für den Fall, dass ein Wahlerfolg ausbleibt. „Wir bleiben auch dann für den Bürger präsent“, unterstreicht die GfL abschließend. Weitere Infos gibt es unter Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Lampertheim“, www.gfl-lampertheim.de und kontakt@gfl-lampertheim.de
INFO: Für die Kommunalwahl treten folgende Kandidaten für die GfL an: Karl-Heinz Horstfeld, Karl-Heinz Lepper, Helmut Steffan, Michael Barner, Thomas Martin, Markus Einer und Ralf Kratz.
Steffen Heumann
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