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  • Do., 16. November 2017, 15:37 Uhr
    Bodo Bach hat „Pech gehabt“, Mundstuhl feiert Bühnenjubiläum und Hagen Rether „liebt“ in sechster Auflage

    Kulturbeirat präsentiert buntes Programm für Kultur- und Comedyfreunde

    ei Salut Salon dreht sich auch bei ihrem Auftritt in Bürstadt alles um das wohl älteste Thema der Menschheit seit es Musik gibt – um die „Liebe“. Foto: oh

    BÜRSTADT – Für Kultur- und Comedyfreunde gibt es auch im kommenden Jahr wieder ein buntes und mit bewährten Künstlern gespicktes Angebot im Bürstädter Bürgerhaus und im Ratskeller. Der Startschuss fällt nach der Fastnacht, denn der Kulturbeirat sieht sein Kulturangebot als Ergänzung. „Unser Angebot soll die Lücken füllen und zusätzlich zu den Veranstaltungen der Vereine angeboten werden“, erklärte der Vorsitzende Walter Wiedemann. Wie immer wurden die organisatorischen Weichen bereits ein bis zwei Jahre vorher und damit noch von Frank Herbert gestellt, denn viele der Künstler, die auf der Wunschliste des Kulturbeirats stehen, sind heiß begehrt und müssen frühzeitig verpflichtet werden. Los geht es im neuen Jahr am 22. Februar mit Johannes Scherer, der in seinem neuen Programm „Keinangsthasen“ schlaue und witzige Antworten auf Fragen gibt, die sich bisher noch keiner zu stellen getraut hat. Am 2. März zirkuliert Jochen Malmsheimer in seinem Programm wieder „Ermpftschnuggn trødå“ um eines seiner Lieblingsthemen: die deutsche Sprache. Lars Niedereichholz und Ande Werner feiern am 16. März mit ihrem unfassbar witzigen Jubiläumsprogramm „Mütze-Glatze! Simply the Pest“ ihr Mundstuhl-Bühnenjubiläum auch in Bürstadt. Daphne de Luxe gastiert am 13. April im Ratskeller und bringt getreu ihrem Slogan „Comedy in Hülle und Fülle“ auf die Bühne. Dahinter verbirgt sich ein ausgewogenes Showkonzept aus Kabarett, Comedy, Live-Gesang und hautnahem Kontakt zum Ratskeller-Publikum. „YOLO“ heißt es schließlich, wenn Kay Ray am 27. April die Bühne des Ratskellers stürmt. Er hat seine Optik geändert und gewohntes Verhalten abgelegt. Er zieht sich nicht mehr aus. Keine Tierchen aus Geschlechtsteilen mehr, keinen Alkohol, keinen Tabak. Tod dem Paradiesvogel? Nein! Denn es bleibt farbenfroh. Was die Zuschauer schon immer über „Liebe“ hören wollten, erklingt von den Damen von Salut Salon. Am 23. Mai gehen die ECHO-Preisträgerinnen Angelika Bachmann (Geige), Iris Siegfried (Geige), Anne-Monika von Twardowski (Klavier) und Sonja Lena Schmid (Cello) mit ihrem Bühnen-Programm über Genre-Grenzen hinweg und singen in ihren Chansons vom tieferen Sinn der Liebe - mit all den Facetten der schönsten Nebensache der Welt und nehmen das Ganze am Ende mit Humor. Dann folgen die Auftritte zweier TV-Comedy-Größen: Am 7. September kann man sich mit Jörg Knör und seinem Programm "FILOU!" wieder auf viele neue Promi-Stories freuen. Bodo Bach steht wiederum am 21. September mittendrin im prallen Leben und stellt die richtigen Fragen: "Werd' ich vom Pech verfolgt oder geh'n mir nur zufällig in die gleiche Richtung?" Ganz in Frauenhand ist das Bürgerhaus schließlich am 11. Oktober. Die drei Bühnen-Powerweiber Sissi Perlinger, Lisa Fitz und Lizzy Aumeier entzünden ein Feuerwerk an Pointen, dass die Lachmuskeln um Gnade flehen. Freuen können sich auch im nächsten Jahr wieder die Kikeriki-Theater-Fans: Am 24. und 25. Oktober öffnet sich der Vorhang für „Faust“. Den Schlusspunkt der Veranstaltungsreihe setzt Hagen Rether am 22. November. Sein Programm „Liebe“ ist tragisch, komisch, schmerzhaft, ansteckend: Das ständig mutierende Programm mit dem immer gleichen Titel, mittlerweile in der sechsten Auflage, verursacht nachhaltige Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und stiftet zum Selberdenken und -handeln an. Die Preise für die Karten liegen zwischen 20 und 29 Euro im Vorverkauf zuzüglich Gebühren. Neue Wege will der Kulturbeirat in Sachen Werbung und Kartenverkauf gehen: Neben der traditionellen Arbeit mit Plakaten sollen in Zukunft die sozialen Medien stärker genutzt werden. Mit einem Newsletter und Informationen über Facebook will der Kulturbeirat für die Veranstaltungen werben. Karten können voraussichtlich ab 1. Dezember an den bekannten Vorverkaufsstellen und im Rathaus erworben werden. Außerdem sollen die Kulturfreunde ihre Tickets in Zukunft auch direkt zu Hause ausdrucken können. Eva Wiegand
    Mundstuhl präsentiert mit „Mütze-Glatze! Simply the Pest“ im Bürgerhaus die Sahnestücke ihres kreativen Schaffens in ganz neuem Gewand und mit einhundertprozentiger Lachtränengarantie. Foto: oh

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