Evangelischer Kirchenchor in der Stadt der Löwensteins
Kurze Mainrundfahrt und Besuch des Glasmuseums stand auf dem Programm
Die Reisegruppe des evangelischen Kirchenchores Hüttenfeld vor dem „Spitzen Turm“. Foto: Ehret
HÜTTENFELD - Wertheim am Main war das Ziel der diesjährigen Fahrt des evangelischen Krirchenchores Hüttenfeld. Die Mittelalterliche Stadt im nördlichsten Zipfel Baden-Württembergs beeindruckte mit ihren historischen Fachwerkhäusern und Türmen. Auch die gewaltige Burg oberhalb der Stadt, in der die Tauber in den Main mündet, war sehenswert. Viel erfuhr die Reisegruppe auch über das Grafengeschlecht der Löwensteins, die in der Stiftskirche ihre letzte Ruhestätte haben. Waren doch die Löwensteins zu Wertheim von 1889 bis 1917 auch in Besitz des Hüttenfelder Schlosses Rennhof. Und das Wahrzeichen Wertheims, der „Spitze Turm“, weist ähnlich wie der schiefe von Pise aufgrund des schwammigen Untergrundes eine leichte Neigung auf. In einer kleinen schmucken Kapelle aus dem 13. Jahrhundert ließ der Chor dann auch einen Choral erklingen. Wertheim ist auch bekannt für seine Glaskunst. Die Reisegruppe aus Hüttenfeld könnte sich im Glasmusem davon überzeugen. Während der Führung erfuhren die Teilnehmer viel über die Produktion des Glases und die Wichtigkeit der Altglasverwertung. Wobei es nicht wichtig ist, das man das Altglas nach Farben sortiert, denn moderne Technik schafft das auch im Nachhinein. Nach einer kurzen Mainrundfahrt auf der „Astoria“ stärkte sich die Chorfamilie noch einmal in der rustikalen Gaststätte „Zum Ochsen“, ehe die Sänger von vielen Eindrücken bereichert, wieder die Heimreise antrat. ehr