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  • Mi., 29. Mai 2019, 10:46 Uhr
    Umweltschützer untersuchen am 17. Juni auf dem Marktplatz Brunnenwasser aus heimischen Gärten 

    Labormobil kommt nach Bürstadt

    Ist das klare Brunnenwasser aus der Tiefe zum Gießen unbedenklich? Das Analyse-Angebot des Labormobils gibt am 17. Juni Auskunft. Archivfoto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Das Wasser aus dem eigenen Gartenbrunnen stellt auch in diesem Jahr bei steigenden Temperaturen wieder eine gute Alternative zum kostbaren Leitungswasser dar. Ob das eigene Brunnenwasser für das Befüllen des Planschbeckens, zum Gießen, als Tränkwasser für Tiere oder sogar zum Trinken geeignet ist, kann man am Labormobil der gemeinnützigen Organisation VSR-Gewässerschutz erfahren. Es hält am Montag, 17. Juni, auf dem Marktplatz in Bürstadt, selbstverständlich sind auch Brunnenbesitzer aus Biblis, Groß-Rohrheim und Lampertheim eingeladen, ihre Probe abzugeben. Wasserproben nehmen Mitarbeiter der Umweltschutzorganisation von 15 bis 17 Uhr am Labormobil entgegen. Die Grunduntersuchung auf den Nitrat-, Säure- und Salzgehalt wird gegen eine geringe Kostenbeteiligung von 12 Euro vor Ort durchgeführt, so dass der Bürger schon gegen Ende der Aktion sein Ergebnis wieder abholen kann. Brunnenbesitzer, die ihr Brunnenwasser auch auf weitere Parameter wie Eisen, Phosphat oder Bakterien gegen Kostenbeteiligung untersuchen lassen möchten, bekommen das Ergebnis mit einer Bewertung per Post zugesandt. 

    Doch keiner wird mit seinen Messwerten allein gelassen. Das Team vom VSR- Gewässerschutz berät, sobald die entsprechenden Messergebnisse vorliegen, individuell. Damit die Ergebnisse auch aussagefähig sind, sollen zur Probenahme und Transport Mineralwasserflaschen genutzt werden. Besonders geeignet sind dabei 0,5 l Flaschen aus Kunststoff. Das Brunnenwasser sollte zudem vor dem Abfüllen so lange laufen gelassen werden, bis von der Pumpe frisches Grundwasser gefördert wird. Mineralwasser aus der Flasche ausgießen, mehrmals mit dem Brunnenwasser spülen und dann damit auffüllen. Bitte den Deckel von innen nicht berühre, die Gefäße sollten bis einen Zentimeter unter den Rand befüllt sein. Am besten befüllen Sie die Probe erst am Tag der Abgabe. 

    Das Team vom VSR-Gewässerschutz bietet am Mobil neben den allgemeinen Informationen zu Belastungen und deren Ursachen auch eine individuelle Beratung für den jeweiligen Brunnenbesitzer an, um eine Belastung und deren Ursache zu besprechen. 

    Informationen über weitergehende Untersuchungen haben die Umweltschützer auf Ihrer Homepage www.vsr-gewässerschutz.de/analyse/ dargestellt. zg

     
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