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  • Mi., 24. Februar 2021, 09:20 Uhr
    KOMMUNALWAHL: FDP setzt auf Kompetenz und lokale Stärken / Gelungene Mischung auf Alt und Jung

    „Lampertheim NEU denken”

    Wollen auch in den kommenden Jahren die Zukunft Lampertheims aktiv gestalten: Gottlieb Ohl, Thomas Bittner, Martin Härtel, Melanie Krämer, Helmut Hummel, Dr. Gernot Diehlmann, Dr. Albert Breckner, Manuela Teufel, Georg Weyrich und Fritz Röhrenbeck (v.l.). Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Die FDP Lampertheim möchte die Spargelstadt auch in den kommenden Jahren aktiv gestalten und bittet hierzu im Rahmen der Kommunalwahl am 14. März um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler. „Unsere Liste ist aus einer Mischung aus Alt und Jung sowie unterschiedlichen sozialen Herkünften geprägt. Bis auf einen sind alle 29 Kandidaten auf der FDP-Liste in Lampertheim geboren und aufgewachsen“, unterstreicht Spitzenkandidat Fritz Röhrenbeck seine lokalpatriotische Gesinnung. „Unser Kurs ist klar: Jüngere Leute sollen in die Verantwortung kommen. Die Kompetenz soll sich in der vorderen Reihe konzentrieren. Stadtentwicklung, Marketing und Gewerbeansiedlung bei Fritz Röhrenbeck. Finanzen bei Stefanie Teufel, Umweltpolitik und städtische Gesellschaften bei Gernot Diehlmann. Wir können jedoch nicht auf die enorme Expertise eines Helmut Hummel, Gottlieb Ohl oder eines Thomas Bittner verzichten. Auch Neulinge wir Martin Härtel (Senioren), Georg Weyrich (Digitalisierung) oder Manuela Teufel (Ehrenamt) finden sich auf den vorderen Listenplätzen.”

    Thematisch setzt die FDP vielfältige Schwerpunkte. So spricht sie sich für eine Stadtentwicklung für alle Menschen aus. Dabei müssen die Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen angemessen berücksichtigt werden, von Kindern und Jugendlichen, über junge Familien und Erwachsenen bis hin zur älteren Generation. Fritz Röhrenbeck betont: „Wir müssen uns vom Gedanken verabschieden, aus Lampertheim Mannheim oder Heidelberg machen zu können und die Innenstadt in eine Flaniermeile zu verwandeln. Man muss hier ehrlich zu sich selbst sein und die Innenstadt durch ein gastronomisches, kulturelles gepaart mit Einzelhandel gespicktes Angebot aktivieren um für die Grundbedürfnisse der Bürger ausreichend gerüstet zu sein und Lampertheim als Wohnstandort attraktiv zu machen. Ein wichtiger Schritt hierzu ist die Öffnung der Kaiserstraße und Wiederbelebung der Achse Bahnhof – Amtsgericht – Rathaus.” Für die weitere Entwicklung der Innenstadt sollte nach Fritz Röhrenbecks Ansicht auch das Parkhaus in der Domgasse weichen. Stattdessen ließe sich die Fläche der Sedanhalle städtebaulich entwickeln.  

    Darüber hinaus ist die FDP für die Bündelung und Verschwenkung der Hochspannungs-Stromtrassen weg von der Wohnbebauung. Laut Helmut Hummel gibt der aktuelle Sachstand noch keinen Grund zur Hoffnung. „Es wird wohl auf eine Klage gegen Amprion und die Bundesnetzagentur hinauslaufen. Dies auch im Interesse des geplanten Neubaugebietes „Gleisdreieck", wo der vom Land geforderte 400 Meter Abstand nicht eingehalten werden kann.” 

    „Infrastruktur ist ein wesentlicher Standortfaktor für unsere Wirtschaft. Die Infrastruktur der Zukunft umfasst eine zukunftsweisende Breitbandanbindung”, betont Georg Weyrich. „Gerade für die Neuansiedlung neuer Unternehmen kann dieser Faktor über eine Ansiedlung in Lampertheim entscheiden. Und im Bereich Home-Office aber auch Home-Schooling führt kein Weg an einer flächendeckende Glasfasertechnik vorbei. Die Pause in der Schule sollte nicht digitaler sein als der Unterricht.” 

    Im Bereich der Finanzen bevorzugt die FDP Einsparungen in der Verwaltung. Dazu gehört die Organisationsuntersuchung in der Verwaltung, um Einsparungen zu erzielen, aber auch die die Konsolidierung durch mehr Digitalisierung. „Wir sprechen uns klar gegen die  Erhöhung der Grundsteuer aus”, betont Thomas Bittner. „Wir wollen sinnvolle Investitionen umsetzen statt sinnloser Kostenexplosion. Insofern wollen wir die eh anstehenden Sanierungen von Pfeifferhalle und Zehntscheune nutzen, um daraus eine sinnvolle Nutzung wie beispielsweise eine Kulturstätte zu machen, ohne die Zusatzkosten für einen Neubau.” 



    Umwelt fördern

    Im Bereich der Umwelt setzt die FDP Lampertheim auf die Wiederbegrünung von versiegelten Flächen. Stefanie Teufel fasst den liberalen Ansatz so zusammen: „Durch finanzielle Anreize im Innenstadtbereich wollen wir Haus- und Grundbesitzer zur Wiederbegrünung ihrer geschotterten Vorgärten motivieren. Dazu braucht es aus unserer Sicht keine Verbote, sondern stetige Überzeugungsarbeit. Bei Neubaugebieten könnten wir das über die Bausatzung regeln."  Und Dr. Gernot Diehlmann, der sich im Lampertheimer NABU engagiert, ergänzt: „Das vom Agenda-21 Arbeitskreis initiierte Blühflächenprogramm zusammen mit Landwirten wollen wir fortsetzen und uns am Projekt ‚StadtGrün naturnah‘ beteiligen, wie dies Viernheim erfolgreich getan hat.  Für Dr. Gernot Diehlmann ist zudem die Wiederherstellung des Wehrs am „Bau" ein Herzensanliegen. Darüber hinaus setzt sich die FDP Lampertheim mit Helmut Hummel schon seit Jahren an vorderster Stelle aktiv für den Erhalt des Altrheins in seiner Funktion für wassersporttreibende Vereine ein. 

    Buslinien besser bündeln 

    In Zeiten knapper Kassen sollten auch zwingend Optimierungen auf der planerischen Ebene angepackt werden, etwa im ÖPNV. „Wenn der Überlandverkehr, der vom Kreis beauftragt wird, schon nach oder von Lampertheim fährt, braucht man keine zusätzlichen Doppelbedienungen durch den lokalen ÖPNV”, fordert Andreas Beth. „Das betrifft zum Beispiel die Regionalbuslinie 644, die von Worms über Lampertheim und Hüttenfeld nach Viernheim fährt. Mit anderen Worten: Angebote unterschiedlicher Linienbündel, die Lampertheim und Vororte bedienen, müssen ganzheitlich betrachtet werden. Hier sehen wir ein erhebliches Einsparpotential.” Bei den Bemühungen, die Treibhausgasemissionen in der Europäischen Union zu senken, spielt der Verkehrssektor eine Schlüsselrolle. Ziel ist der CO2-freie ÖPNV. Und seit langem fordert die FDP ein Bürgerbussystem, das mit behinderten- und altengerechten Kleinbussen - ähnlich wie Ruftaxis - innerörtlichen ÖPNV kostengünstig ermöglicht. 

    Kinderbetreuung und Integration

    „Die frühkindliche Betreuung beginnt schon im Krippenalter, aus diesem Grund müssen wir als FDP auch in Zukunft dafür sorgen, dass wir unser Betreuungsangebot in Lampertheim weiter ausbauen und somit jedem Kind das Recht auf Förderung erfüllen können”, stellt Melanie Krämer klar. Zudem möchte die FDP mehr Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt bringen. „Menschen mit Einschränkungen leisten eine wertvolle Arbeit in Betrieben und Einrichtungen. Vielen Menschen, auch solchen in Verantwortung, ist das nicht immer vollständig bewusst. Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadt Lampertheim samt ihrer Eigenbetriebe Menschen mit Behinderungen unter Inanspruchnahme diverser Förderungsmöglichkeiten durch Arbeitsamt, Integrationsamt etc. sozialversicherungspflichtig anstellt und diese somit eine Alternative zur Arbeit in Behindertenwerkstätten erhalten.” zg

     

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