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  • Di., 05. Februar 2019, 14:55 Uhr
    Heimat-, Kultur- und Museumsverein und vhs laden am 12. Februar in Sitzungssaal des Stadthauses ein

    Lampertheimer Filmabend mit 16 Millimetern, 70 PS und viel Heimatliebe

    LAMPERTHEIM – Es ist ein besonderer Filmabend, zu dem der Heimat-, Kultur- und Museumsverein und die Volkshochschule Lampertheim (vhs) am Dienstag, 12. Februar, um 19 Uhr in den Sitzungssaal des Stadthauses, Römerstraße 102, einladen. Denn zum Auftakt des wiederbelebten „Heimatkundlichen Seminars”, das bereits seit den 1970er-Jahren unter anderem durch die Mundartabende geprägt wurde, wird die 2006 begonnene Filmreihe mit alten und neuen Lampertheimer Filmen fortgesetzt – zunächst mit drei Filmen aus den 1980er-Jahren. 

    Das Hauptaugenmerk des Filmabends liegt dabei auf einer Lampertheimer Rennsportlegende: Manfred Herweh. Dieser wird sowohl in „70 PS für Lampertheim – ein Film über Manfred Herweh aus dem Jahr 1982” und in „Unser Lampertheimer Grand-Prix-Motorrad-Fennfahrer” besonders gewürdigt. Beide Filme wurden bisher noch nie öffentlich gezeigt und stammen von Gerhard und Renate Krieger – ebenso wie der dritte Film mit dem Titel „Ein Jahr im Spiegel – Feste und Feierlichkeiten in und um Lampertheim aus dem Jahr 1981”. Margit Karb legt diesen Film besonders an Herzen: „Es ist interessant zu sehen, wie sich Gebäude, Straßen, Menschen und auch die Feierlichkeiten verändert haben. Alle drei Filme wurden uns von Familie Krieger zur Verfügung gestellt und wir haben sie digitalisieren lassen.”

    Das „Heimatkundliche Seminar” ist eine gemeinsame Reihe des Heimat-, Kultur- und Museumsverein und der Volkshochschule Lampertheim. In Kooperation werden hier Vorträge und Aktivitäten angeboten, die den Bürgern verschiedene Aspekte der näheren Heimat und Umgebung aufzeigen sollen. „Wir möchten diese gemeinsame Reihe wieder aufleben lassen und ein Stück dazu beitragen, dass altes Wissen und lokale Heimatkunde weitergetragen und vermittelt werden. Dazu gehören auch Lampertheimer Filme”, betonten Margit Karb, Vorsitzende des Heimat-, Kultur- und Museumsverein, Kulturbereichsleiter Rolf Hecher und Christiane Borchert von der Volkshochschule bei einem Pressegespräch am Dienstag. 

    „Heimat ist für uns ein wichtiges Thema, daher haben wir uns dem Heimat-, Kultur- und Museumsverein angenähert”, ergänzte Rolf Hecher. „Projekte entscheiden Personen – Christina Borchert von Seiten der vhs und Margit Karb von Seiten des Heimat-, Kultur- und Museumsverein sind ein gutes Team, mit dem wir die Filmreihe nicht nur neu auflegen, sondern auch weiterführen werden. Generell ist das Heimatmuseum eine wichtige Institution, die vieles leistet, insbesondere auch für Schulen. Wir wollen das Thema Heimat verstärkt darstellen und planen für 2020 eine ganze Reihe mit Kultur- und Bildungsveranstaltungen zu diesem Thema, aber auf besondere Art und Weise – lassen Sie sich überraschen! Denn Heimat ist ein schönes Thema, weil wir hier alle Fachleute sind und uns gut auskennen – so können wir viel für die Menschen in unserer Stadt leisten.”  

    Der Heimat-, Kultur- und Museumsverein und die Volkshochschule Lampertheim laden alle Interessierten ganz herzlich zu diesem Filmabend am 12. Februar ein, der Eintritt ist frei. Benjamin Kloos

    Foto: www.pixabay.com

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