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  • Mo., 24. Oktober 2016, 09:22 Uhr
    Sieben Prüflinge bewiesen ihr Können / Glück mit dem Wetter

    Lampertheimer Hundefreunde bei der Herbstprüfung erfolgreich

    LAMPERTHEIM – Zunächst sah es am Samstag so aus, als müssten die Hundefreunde des SV OG Lampertheim 1931 einen sehr feuchten Tag überstehen. Doch der Wettergott hatte ein Einsehen und stellte den Regen pünktlich mit dem Erscheinen des Leistungsrichter Alexander Rath aus Bretten ein.

    Sieben Teilnehmer waren zur Prüfung erschienen. Es ging zunächst ins Fährtengelände, wo die drei IPO3-Hunde ihr Können auf dem Acker beweisen mussten. Hier bedankt sich der Verein herzlich bei den Jägerkollegen und Landwirt Billau, die das geeignete Gelände zur Verfügung stellten.

    60 Minuten nachdem Fährtenleger Uwe Eckstein die Fährten im Beisein des Leistungsrichters gelegt hatte, wurde mit der Ausarbeitung der Fährten begonnen. Prüfungsleiterin und 2. Vorsitzende Angelika Seidel loste auf Anweisung von Richter Rath zunächst die Reihenfolge der Starter aus. Marianne Rößling begann mit ihrem Xott vom Haus Salztalblick, kurz „Zotti“, mit der Fährtenarbeit und legte gut vor. Zotti zeigte eine fehlerfreie Arbeit und erzielte dadurch 100 von 100 möglichen Punkten. Sarah Schalber erreichte mit ihrer Betty von Hause, kurz „Nala“, ein sehr gutes Ergebnis mit 93 Punkten. Übungsleiter Klaus Rößling startete mit seinem Obsus vom Lupus in Fablua, kurz „Ossi“ als Letztes und zeigte eine vorzügliche Fährtenarbeit mit 97 Punkten. Damit war der Anfang der diesjährigen Prüfung schon ein voller Erfolg.

    Nach der Fährtenarbeit ging es zurück zum Vereinsgelände. Die Teilnehmer und der Richter stärkten sich kurz und schon ging es mit der BgH-Prüfung los. Günter Köstner startete mit seinem fast neunjjährigen Avex vom Nussbaumeck in der BgH-1 und Heike Schweitzer mit ihrem Alegro de los Amigos Para Siempre, kurz „Mailo“, in der BgH-3. Bei diesen Prüfungen gibt es lediglich einen Unterordnungsteil, in dem 100 Punkte erreicht werden können. Beide Teilnehmer haben ihr Prüfungsziel erreicht, Mailo konnte sogar eine sehr gute Leistung mit 92 Punkten vorweisen. Richter Rath war beeindruckt, denn Mailo ist ein Parson Russell Terrier und wiegt nicht einmal 8 Kilo. Rath bestätigte Klein-Mailo, dass er es in Sachen Gehorsam jederzeit mit seinem „großen“ Schäferhundekollegen aufnehmen kann.

    Bei den IPO3-Hunden erreichte Klaus Rößling mit Ossi in der Unterordnung 93 Punkte, Sarah Schalber mit Nala 90 Punkte und Marianne Rößling mit Zotti 97 Punkte.

    Nun bereitete sich Schutzdiensthelfer Uwe Eckstein auf seine Arbeit vor. Schutzdienstverstecke wurde aufgebaut, Markierungen gesetzt und nicht zuletzt musste Eckstein noch die Schutzkleidung anziehen. Linda Eberts begann mit ihrer Kate von der Liebenburg mit der SPr-1-Prüfung. Die beiden konnten ihre gewohnte Leistung nicht zeigen und das Prüfungsziel nicht erreichen. Aber auch Hunde haben mal einen schlechten Tag und Linda Eberts war ihrer Kate nicht böse. Tina Winkler ging mit ihrer Emy von der Springwurzel an den Start, ebenfalls in der SPr1. Emy schlug sich gut und erreichte 81 Punkte.

    Als letztes gingen die drei IPO3-Hunde noch im Schutzdienst an den Start. Mit 94 Punkten zeigte Übungsleiter Klaus Rößling mit seinem Ossi den besten Schutzdienst, dicht darauf folgte Ehefrau Marianne mit ihrem Zotti mit 93 Punkten. Und auch Schriftwartin Sarah Schalber überzeugte mit ihrer Nala mit einem sehr guten Schutzdienst und 91 Punkten.

    Den Tagessieg musste der Übungsleiter Rößling aber seiner Gattin und 1. Vorsitzenden überlassen, sie erreichte mit Zotti insgesamt 290 von möglichen 300 Punkten. Das Team erreichte damit seine erste Qualifikation für die Landesmeisterschaft 2017.

    Richter Alexander Rath stellte aber klar: „Hinter jeder erfolgreichen Hundeführerin steht ein Mann“. Und tatsächlich ist Hundesport ein Teamsport: ohne das passende Umfeld und die notwendige Unterstützung kann ein einzelner Hundeführer in diesem Sport nicht bestehen. Hier gibt es nichts zu entgegnen, denn in diesem Punkt sind sich alle Teilnehmer einig: der besondere Dank geht an den Übungsleiter Klaus Rößling aber auch an Uwe Eckstein, der gemeinsam mit dem Übungsleiter das Jahr über als Schutzdiensthelfer tätig ist.

    Alexander Rath bedankt sich bei der Prüfungsleiterin Angelika Seidel für deren sehr gute Vorbereitung und Unterstützung, er lobte die Arbeit innerhalb der Ortsgruppe und stellt fest, dass hier eine schöne Gruppe zueinander gefunden hat. Die Ortsgruppe bedankt sich bei Rath für die korrekte und faire Richtweise und freut sich, dass er sich im nächsten Jahr wieder für die Herbstprüfung zur Verfügung stellt. zg
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