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  • Do., 22. September 2016, 10:54 Uhr
    Mit dem Schiff durch wildromatische Landschaften

    Lampertheimer Jahrgang 1948/49 auf Reisen

     Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte war der Kurzurlaub des Jahrgangs 1948/ 49 wieder eine gelungene und kurzweilige Reise. Foto: oh


    LAMPERTHEIM - Bereits das sechste Mal startete der Jahrgang 1948/49 aus Lampertheim nebst Freunden und Bekannten, zu seinem jährlichen Kurzurlaub. Diesmal ging die Reise, mit dem Bus in das schöne Altmühltal. Nach dem obligatorischen Frühstück mit Fleischkäsebrötchen und Sekt, machte die Gruppe auf der Hinreise Halt in der Residenz-und Domstadt Eichstätt. Dort wartete auf die Urlauber eine Stadtführung. Die Stadt an der Altmühl hat einiges zu bieten. Wie zum Beispiel die Klosterkirche St. Walburg und den Eichstätter Dom. Auch hat die heilige Walburga in Eichstätt ihre letzte Ruhestätte gefunden. Nach der Reise in die Vergangenheit von Eichstätt, ging es weiter in Richtung Hotel. Das gastliche Landhotel Jurahöhe in Wellheim/ Hard nahm die Reisegruppe herzlich in Empfang. Nach einem Vier-Gänge Menü und der ersten Nacht im Urlaubsdomizil, stand Kehlheim und die Donau auf dem Reiseplan. Von Kehlheim ging es mit dem Schiff weiter und die Urlauber schipperten durch die wildromantische Landschaft zum Donaudurchbruch. Am Kloster Weltenburg wurde das Mittagessen eingenommen und für die Teilnehmer gab es Gelegenheit, die wunderschöne Kirche des Klosters zu besichtigen. Am folgenden Tag freute sich die Gruppe auf den Töpfermarkt in Neuburg. Eine große Ausstellung handgefertigter Töpferarbeiten bot sich den Reisenden und so mancher hat sich ein Souvenir aus Ton mitgenommen. Für den vierten Tag stand dann Beilngries mit einer Erlebnisstadtführung unter dem Motto, „Kirche, Bier und Märkte“ auf dem Programm. In historischen Gewändern wurde den Besuchern das Leben vor mehreren hundert Jahren veranschaulicht. Bei einer anschließenden „Treidelfahrt“ auf dem König-Ludwig-Kanal in Berching-Pollanten, ließ die Reisegruppe die Seele baumeln. . Der Höhepunkt des Treidelns war jedoch das Schleusen in der einzig erhaltenen Schleuse des König-Ludwig-Kanals. Das Schiff überwindet beim Schleusen eine Höhe von knapp drei Metern. Dann hieß es am folgenden Tag schon wieder Abschied nehmen. Aber auch hier wurde die Rückreise noch genutzt, um in Weißenburg, südlich von Nürnberg, Halt zu machen. Bei der Stadtführung mit dem Titel „Stadtgeplauder“ erklärte die Ratsfrau Maria Catharina Preu ihrer neuen Magd Leni, die malerische Altstadt mit Geschichten Anekdoten und Tratscherei. Nach dem amüsanten Zwischenstopp, ging die Heimfahrt weiter in Richtung Lampertheim. Am späten Nachmittag kamen die Reisenden am Lampertheimer Bahnhof an. zg

     

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