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  • So., 20. November 2016, 13:24 Uhr
    Zwei Bürstädter Prinzenpaare und liebliche Tollitäten zu Gast

    Lampertheimer Karneval-Verein feierte Ordensfest mit Hexentaufe

    Beim Ordensfest des Lampertheimer Karnevalvereins (LKV) ging es unterhaltsam zu, gerne auch mit einer Tanzeinlage. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Stimmungsvolles Licht verzauberte die Szenerie beim Ordensfest des Lampertheimer Karnevalvereins (LKV) am Freitagabend. In der Ausstellungshalle des Autohauses Korb war Karneval angesagt und LKV-Präsident Lutz Krieger begrüßte zahlreiche Delegationen von Karnevalvereinen aus dem ganzen Umland. Orden wurden ausgetauscht und Freundschaften herzlich bekräftigt. Liebevoll ausgesuchte und originelle Präsente hatten die Gäste mitgebracht und natürlich beste Stimmung. Liebliche Tollitäten gaben sich die Ehre und an Hexen fehlte es auch nicht. LKV-Hexen beiderlei Geschlechts taten Dienst an allen strategisch wichtigen Positionen – am Eingang, am Ausschank und am  Kessel mit heißer Wurst. Im Laufe des Abends sollte es noch mächtig im Hexenkessel brodeln. Während die Gäste für ihren fahrbaren Untersatz in der Nachbarschaft einen Parkplatz fanden, hatten die Hexen eine Vorzugslage, den Hexenbesenparkplatz in der Halle. Neuerdings haben die LKV-Hexen, als Biedensandhexen auch mit Masken bekannt, ihre Farben von Schwarz-Rot ins kleidsame  Schwarz-Grün gewechselt. Der Carneval-Club „Die Glücksritter“ aus Ludwigshafen konnten nicht lange bleiben, hatten aber eine schön verpackte Ritterburg mitgebracht. Auch die „Kraniche“ aus Birkenheide zogen bald weiter. Aus Biblis waren Stefan Lörsch und Helga Becker von den „Biwwelser Babbeldasche“ angereist, hatten aber auch noch weitere Verpflichtungen. Die große Abordnung des 1. Carneval-Clubs Rot-Weiß aus Lampertheim war mit Sitzungspräsident Markus Gutschalk und der kürzlich inthronisierten Stadtprinzessin Christiane II. erschienen. Ganz stark war Bürstadt beim Ordensfest vertreten: Der  HCV zeigte sich mit großer Delegation und Repräsentanten der Vereins-AG begleiteten das amtierende Prinzenpaar Silke I. und Erhard I., das bis Januar in die närrische Verlängerung geht. Doch dann hatte das zweite Bürstädter Prinzenpaar seinen großen Auftritt und entzückte das Publikum – die vierjährige Lea und ihr gleichaltriger Prinz Luciano vom DFC unner uns. Die kleine Lea im bodenlangen Prinzessinnenfestkleid  sprach ihre Grußworte dynamisch in das von Präsident Krieger gehaltene Mikrofon und begeisterte das Publikum. Prinz Luciano überließ das Reden lieber ihr, so war der Auftritt auch schon angekündigt und daher nicht überraschend. Sogar eigene Orden hat das kleine Prinzenpaar. Neben vielen weiteren Orden trug Stadtprinzessin Silke diesen zierlichen Orden stolz am Bande um den Hals. Neben den jüngsten Fastnachtern war eine Älteste mit ihrer Vereinsdelegation gekommen, die 88-jährige Ex-Queen Usch aus Gönnheim. Temperamentvoll legte sie eine kesse Sohle hin und gab bekannt, dass noch lange nicht Schluss sei. DJ Richie rollte dem Ordensfest den musikalischen  Klangteppich aus, auf dem die Tollitäten, Gastgeber Krieger und das Publikum auch Merengue tanzen konnten. Währenddessen hatten die Hexen eine Mappe mit Aufgaben zum Flugführerschein erhalten, die sie später zeigen sollten. Bei der Taufe von vier kleinen „Hexelcher“,  wie Lutz Krieger den vielversprechenden Nachwuchs ankündigte, kam es lediglich zur zarten Berührung mit dem Hexenbesen beidseitig auf ihre Schultern. Zugleich dürfen sie nun einen eigenen Hexennamen führen. Begeisterten Applaus erhielt die „Storchengarde“ des DFC unner uns für ihre beiden Showtanzvorführungen. Hannelore Nowacki

     

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