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  • So., 15. November 2015, 14:12 Uhr
    Ein ständiges Kommen und Gehen bei der Saisoneröffnung mit Ordensfest

    Lampertheimer Karnevalverein tauft acht neue Hexen

    Hexentaufe beim LKV: Nachdem die acht Hexenanwärterinnen mit Schoko-Nuss-Aufstrich beschmiert und gefedert waren, gab es noch eine ordentliche Kelle Wasser zur offiziellen Taufe, bei der alle Anwärterinnen ihren Hexennamen bekamen. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM - Die fünfte Jahreszeit hat begonnen, ein Termin jagt den nächsten. So auch am Freitagabend, da hatte der Lampertheimer Karnevalverein (LKV) wieder zahlreiche Gäste in die Ausstellungshalle des Autohauses Ford Korb eingeladen. Ein regen Treiben, Kommen und Gehen herrschte dort den Abend über, denn die eingeladenen Tollitäten befreundeter Vereine hatten in der zwar noch jungen Kampagne nicht selten mehrere Fastnachtsveranstaltungen auf dem Programm. Herzlich begrüßt wurden die Gäste von Lutz Krieger, dem ersten Vorsitzenden und Präsidenten des LKV, der gekonnt und mit Witz durch den Abend führte. Die Orden wiederum überreichte Oberhexe Petra Dembski, zweite Vorsitzende und Abteilungsleiterin der Lambada Biedensandhexen, einen Bussi obendrauf gab es für jeden Gast von Knutschhexe Silke. Und so wechselten sich den Abend über die Ordens- mit Schunkelrunden ab. Zu Anfang schaute nicht nur das neue Bürstädter Prinzenpaar Silke I. und Erhard I. vorbei, auch die „alte" Lampertheimer Stadtprinzessin Heike II., die noch bis zum folgenden Inthronisationsfest am nächsten Abend ihr Amt inne hatte, stattete dem Ordensfest einen Besuch ab. Für eine gelungene Tanzeinlage sorgte das Prinzenpaar der Horchheimer Schloßhogger, die ihre festliche Garderobe von sich warfen und einen fetzigen Rock´n`Roll auf das Parkett legten. Nach einigen weiteren Ordensrunden mit zahlreichen Vereinen aus Mannheim und Ludwigshafen hatten dann auch die Lambada Biedensandhexen ihren großen Auftritt. Gekonnt wirbelten sie mit schaurigen Masken und Hexenbesen über die Bühne, einstudiert hatte den Tanz Neu-Hexe Gabi, die im Anschluss an die Darbietung mit weiteren sieben Neu-Hexen die originelle Hexentaufe über sich ergehen lassen musste. "Für manche Hexe ist es jetzt soweit, Sie wird gefedert und ertränkt, so dass man sie danach nicht mehr erkennt", eröffnete Oberhexe Petra die Taufe und versprach damit nicht zu viel. Die Hexenanwärterinnen erhielten nach dem Ritual, bei dem sie ausgiebig mit Schoko-Nuss-Aufstrich „geteert“ und im wahrsten Sinne des Wortes geferdert wurden, den Novizinnenknochen, den sie ein Jahr lang tragen müssen, bevor sie dann endgültig den Stand einer Biedensandhexe erlangen. Eva Wiegand



     

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