Sie sind hier:
Startseite
» Sport » Lampertheimer Kegler weiter mit weißer Weste
Mo., 10. Oktober 2016, 15:50 Uhr
Darmstadt knapp aber ungefährdet bezwungen
Lampertheimer Kegler weiter mit weißer Weste
LAMPERTHEIM – Mit einem Sieg im erwartet schweren Auswärtsspiel beim Tabellenletzten KSG Darmstadt bleiben die Lampertheimer Bundesligakegler weiterhin ungeschlagen und sorgen mit Mitaufsteiger Hainhausen-Rodgau weiter für Furore in der 2. Bundesliga Mitte. Auf der anspruchsvollen Bahnanlage in Darmstadt wurde über vier Bahnen gespielt.
Peter Suppes tat sich an diesem Tag vor allem im Abräumen schwerer als gewohnt, konnte aber mit vier ausgeglichenen Bahnen insgesamt 891 Punkte erzielen. Allerdings ließ er gegen Jacek Kolanowski (924) 33 Zähler liegen. Ganz anders lief es beim Tagesbesten Holger Thiemig, der die ersten beiden Bahnen mit insgesamt 498 Holz bestens im Griff hatte. Im dritten Durchgang (202) zeigte sich die Tücke der Bahnen und der Lampertheimer fand nicht zu seinem Spiel. Allerdings erwischte er die Schlussbahn mit 273 Punkten sensationell. Mit dem Gesamtergebnis von 973 Punkten nahm er seinem Gegenspieler 46 Holz ab.
Mit einem knappen Vorsprung von 13 Zählern ging das Lampertheimer Mittelpaar auf die Bahnen. Sein Debüt feierte an diesem Tag Thomas Geyer, der kurzfristig für den erkrankten Steffen Back einsprang. Mit guten 918 Punkten zeigte er sich gewohnt auswärts- und nervenstark und konnte seinem Gegner wichtige 11 Punkte abnehmen. Patrik Strech zeigte eine überragende Leistung und wechselte mit 499 Punkten in die 2. Hälfte seines Spiels. Insgesamt standen am Ende 959 Punkte, damit nahm er seinem Gegenspieler Wilfried Heiderstädt vorentscheidende 61 Punkte ab.
Mit 85 Holz Vorsprung gingen Kevin Günderoth und Niklas Schulz auf die Bahnen. Günderoth startete verhalten auf der ersten Bahn, fand dann aber immer besser zu seinem Spiel und erspielte sich 928 Punkte, so dass er gegen den starken Messing (933) nur magere fünf Punkte abgab. Niklas Schulz hatte es mit dem stärksten Kegler der Gastgeber Matthias Brandl zu tun, der mit 962 die Bestleistung der Gastgeber erkegelte. Schulz spielte mit insgesamt 928 gewohnt stark und sicherte mit seiner dritten Bahn (256) den letztlich knappen aber ungefährdeten Auswärtssieg. zg